Schlagwörter: Lobby

Nein zur Sonntagsöffnung

Letzte Woche wurde erfreulicherweise vom Verfassungsgerichtshof festgestellt, das   Das Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen in Österreich nicht verfassungswidrig ist.

Das freut uns auch in der Jungschar. Einerseits natürlich, weil der Sonntag für uns aus christlicher Sicht ein wichtiger Tag ist. Andererseits aber auch für alle Kinder, denn ihnen wird dadurch ermöglicht, am Sonntag mit ihrer Familie, aber auch mit anderen Menschen gemeinsam etwas zu unternehmen.

In einigen wenigen Pfarren ist es sogar so, dass der Sonntag als letzte Möglichkeit gesehen wird, dass sich die Kinder gemeinsam zur Jungschar treffen.

Wer je einmal – wie ich zum Beispiel – mit Erwachsenen gesprochen hat, die als Kinder mit Eltern konfrontiert waren, die am Sonntag arbeiten mussten (z.B: in der Gastwirtschaft oder im Krankenhaus), weiß wie schlecht diese Menschen heute davon sprechen. Gerade deswegen muss die Sonntagsarbeit auf die notwendigsten Berufe beschränkt bleiben.

Wir als Jungschar engagieren uns deswegen (sowohl in Wien als auch auf Österreichebene) in der Allianz für den freien Sonntag. Ich bin derzeit als Jungscharvorsitzender in Wien auch gleichzeitig einer der Sprecher der Wiener Sonntagsallianz.

Wir freuen uns, wenn auch ihr den arbeitsfreien Sonntag bei euren Kindern, aber auch in eurem Freundeskreis immer wieder zum Thema macht.

Gegen die Abschaffung des Studium „Internationale Entwicklung“

Leider viel zu selten äußern wir uns als Jungschar in der Öffentlichkeit. Jetzt war es wieder einmal soweit und wir haben die Einsparungsmaßnahmen beim Studium „Internationale Entwicklung“ kritisiert. Für manche wird sich die Frage stellen, was denn das mit der Jungschar zu tun hat.

Unsere Antwort: Sehr viel. Denn viele Jungschargruppenleiter/innen haben über ihr
entwicklungspolitisches Engagement im Rahmen der Sternsingeraktion entdeckt, dass diese Themen nicht nur eine periphere Bedeutung haben, sondern dass sie auch ihre berufliche Zukunft in diese Richtung entwickeln können. Dabei hat das Studium der internationalen Entwicklung eine zentrale Bedeutung für sie gewonnen. Daher betrifft die Einsparung auch viele StudentInnen im Umfeld der Jungschar.

Den genauen Text unserer Presseaussendung findet ihr auf ots.at.

Badiliko

Ba-di-li-ko. Ein interessantes Wort. Und wie du vielleicht richtig vermutest kommt es aus einer anderen Sprache, konkret aus der ostafrikanischen Sprache Kisuaheli. Es heißt: „wir verändern“. Was uns so besonders gut daran gefällt, ist, dass es das Wort nur in der Mehrzahl gibt. Das bedeutet, alleine kann man nur schwer etwas verändern, wir müssen zusammen helfen um eine Veränderung zu bewirken.

Und damit sind wir auch schon beim eigentlichen Grund, warum wir hier dieses Wort vorstellen. Denn wir haben eine Aktionsgruppe gegründet, wo wir es Gruppenleiter/innen ermöglichen wollen aktiv zu werden und gemeinsam Dinge zu bewegen und zu verändern.

Immer wieder haben Gruppenleiter/innen ihr Interesse bekundet über ihre Pfarre hinaus etwas mitzuarbeiten bei der Jungschar. Aber die meisten Möglichkeiten sind bei uns bisher im inhaltlichen Bereich (Artikel fürs kumquat schreiben, Workshops und Pfarrbesuche machen,…) oder im eher organisatorischen (Kochen, Kinderbetreuung,…).

Nun wollten wir endlich etwas schaffen, wo ihr euch auch aktiver einbringen könnt, wo ihr nicht regelmäßig verpflichtend dabei sein könnt und wo wir auch den Lobby-Gedanken der Jungschar stärken können, sowohl auf lokaler Ebene als auch auf Weltebene.

Wir laden dich ein, mit uns gemeinsam aktiv zu werden, kreative Ideen auszuhecken, zu planen und umzusetzen! Gemeinsam könnten wir zum Beispiel ein faires Picknick, einen kinderpolitischen Flashmob, einen Kleidertausch, einen anti-rassistischen Spaziergang und vieles mehr veranstalten. Jede/r ist willkommen!

In dieser Gruppe soll Platz für Ideen sein, wie wir gemeinsam aktiv werden können!

Wenn du Interesse hast mitzuarbeiten, kannst du uns direkt kontaktieren oder du schaust auf unserer Homepage auf der Terminseite oder auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite, was wir als nächstes tun wollen. Und über den Newsletter wirst du natürlich auch über unsere Aktivitäten informiert.

Wir freuen uns auf deine Mitarbeit!