Schlagwörter: Internet

Lagerkochbuch: jetzt auch online!

Das Lagerkochbuch in gedruckter Form gibt es jetzt schon einige Jahre und es hat hoffentlich nicht nur mir immer wieder gute Dienste erwiesen.

Nun ist es soweit, dass das Lagerkochbuch online geht und dabei gleich einige zusätzliche Features bietet:

Rezepte

Im Bereich Rezepte findest du eine Liste mit Speisen aus denen du wählen kannst. Alle Rezepte sind erprobte Lagerrezepte. Automatisch wird für die eingegebene Personenzahl die benötigte Menge an Zutaten errechnet.

Praktisch ist das Feld Faktor: Jede Gruppe ist anders. Z.B. wird eine Gruppe Volksschüler/innen wahrscheinlich wesentlich weniger essen als eine Gruppe jugendlicher Burschen. Das kann mit dem Faktor korrigiert werden.

lagerkochbuch_rezept

 

Speisepläne

Wenn du dich registrierst hast du die Möglichkeit, individuelle Speisepläne zusammenzustellen. Du kannst für jede Mahlzeit mehrerer Speisen auswählen und so z.B. Hauptspeisen mit Salat und Suppe ergänzen und vegetarische Alternativen einplanen.lagerkochbuch_speiseplan

Die Rezeptübersicht bietet dir alle ausgewählten Rezepte für die eingegebene Personenzahl in chronologischer Reihenfolge.

Einkaufsliste

Ein wirklich praktisches Tool ist die Einkaufsliste. Du kannst auswählen wie oft du welche Warengruppe einkaufen magst z.B. Gebäck täglich, Lebensmittel einmalig,… Du erhältst automatisch eine Liste, die dir sagt, was du an welchem Tag einkaufen musst, damit immer alles vorhanden ist.

Und was hältst du davon?

Wie du beim Durchklicken merken wirst, sind wir gerade dabei, die Seite zu befüllen und aufzubauen. Der Plan ist, vorm Sommer soweit fertig zu sein, dass es für alle Sommerlager gut verwendbar ist.

Dir fehlt ein Rezept, das ihr am Lager immer kocht? Du hast noch andere Anregungen? Wir freuen uns über eurer Rezepte und Rückmeldungen an dlwien@jungschar.at.

Neue Kommunikationswege der Jungschar (1)

WhatsApp_Logo_2Kommunikation ist ja heute etwas sehr schwieriges geworden, weil es immer mehr Wege  dafür gibt. Auch wir in der Jungschar Diözesanleitung machen uns natürlich immer wieder Gedanken wie wir gut mit euch – den Gruppenleiter/innen – kommunizieren können und euch auch über unsere Angebote für eure Arbeit mit den Kindern informieren können.

Prinzipiell haben wir schon viele Wege auf denen wir kommunizieren. Da gibt es die die gute „alte“ Zeitung, das „kumquat“. Und auf dem gleichen Weg, nämlich per Post, schicken wir ab und zu auch einen Brief oder eine Veranstaltungseinladung.

Dann gibt es Emails & Newsletter, die eine unserer wichtigsten Kommunikationsmittel geworden sind. Und natürlich das allgegenwärtige Facebook. Wobei wir hier ferstgestellt haben, dass es von aktiven Gruppenleiter/innen eher selten genutzt wird.

Deswegen haben wir im Sommer Gruppenleiter/innen gefragt über welchen Kanal sie am liebsten kontaktiert werden und das ist gar nicht so einfach: Über Facebook 5%, über den Newsletter 10%, über SMS 30%, via Email 40% und über WhatsApp 50% (Mehrfachnennungen waren möglich).

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen auch Informationen über WhatsApp anzubieten. Nachdem man das nicht so einfach wie bei Emails etc machen kann gibt es dafür eine eigene Anmeldeseite, bei der man sich für das Service registrieren kann: http://wien.jungschar.at/whatsapp

Im Vordergrund stehen hier nicht die Veranstaltungsangebote sondern Tipps für Gruppenstunden, die wir ca. einmal pro Woche verschicken wollen und wo wir gute Ideen aus unserer umfangreichen Modelldatenbank hervorkehren. Dazu kommt dann auch immer wieder ein Veranstaltungshinweis.

Wir sind schon gespannt, wie viele dieses Service annehmen werden.

P.S. Technisch ist das übrigens so gelöst, dass wir nicht eine Gruppe in WhatsApp erstellen, sondern Broadcast-Listen. Dadurch sehen einander die Empfänger nicht- Deswegen müssen alle Empfänger unsere Telefonnummer aber auch in ihren Adressbuch gespeichert haben.

Die Zukunft der DL Arbeit

Abseits der vielen aktuellen Arbeit denken wir auch regelmäßig darüber nach, was wir als Diözesanleitung grundsätzlich verbessern und verändern können. Vor kurzem haben wir uns wieder einmal ein paar Stunden Zeit genommen und über unsere Medien nachgedacht.

Früher war alles ja ziemlich einfach. Wir hatten zwei Zeitungen, das Kumquat für Gruppenleiter/innen und das context für Pfarrverantwortliche über die wir alles kommuniziert haben. Zusätzlich gab es dann manchmal noch spezielle Veranstaltungsaussendungen und die Behelfe mit den Gruppenstunden.

Heute ist alles viel komplizierter. Denn neben der Zeitung gibt es die Homepage, in der Zwischenzeit mit Modelldatenbank mit Gruppenstunden, Spielen. Die Veranstaltungen werden auf der Homepage angekündigt und über den Newsletter und Facebook beworben. Dann gibt es noch den DL-Blog und langsam beginnen wir auch mehr mit Videos zu arbeiten. Und daneben gibt es weiter das kumquat und die Veranstaltungseinladungen und die Behelfe und einiges mehr.

Tatsache ist, dass bei der Kommunikation mit den Gruppenleiter/innen immer mehr die Homepage als Drehscheibe in den Mittelpunkt rückt statt wie bisher das Kumquat. Doch die meiste Arbeitszeit geht noch immer ins kumquat.

Jetzt wollen wir einmal versuchen das ganze langsam auf die Reihe zu bringen und die Dinge sinnvoll zu verbinden. Und vielleicht noch etwas Zeit sparen, weil eigentlich haben wir mittelfristig leider weniger Personal und nicht mehr.

Und wir wollen natürlich überlegen, was für neue Dinge es noch geben könnte, wie  Erklärungsvideos oder einen digitalen Jungscharplaner, wo man dann z.B. besonders jene Gruppenstundenmodelle angezeigt bekommt, die für die Altersstufe der eigenen Kinder passt.

Bei unserer Besprechung haben wir aber auch festgestellt, dass alle diese Entscheidungen viele andere grundsätzliche Dinge berühren. Einerseits wäre da die Entscheidung wie viel Zeit wir in die Onlinearbeit stecken wollen und wie viel in die Offlinearbeit (den persönlichen Kontakt bei Workshops, Veranstaltungen etc.). Anderseits stellt es auch die ganze Struktur unserer Arbeit in Frage. Denn dann müssen Teams mehr verzahnt werden wie die Kumquat und Internetredaktion und wer wäre dann für diverse inhaltliche Videos zuständig, wer für die Bewerbung etc.

Viele spannende Fragen also wie die Unterstützung für die Arbeit an der Basis verbessern und neu gestalten können. Sie werden uns im Laufe der nächsten Monate und wahrscheinlich auch Jahre begleiten.

Facebook

Mit Facebook ist es eine schwierige Sache. Einerseits nutzen es viele Menschen, andererseits hat es auch viele problematische Aspekte, wie wir fast täglich lesen und hören können.

Als Jungschar Wien haben wir auf Facebook mit einer Gruppe begonnen, aber das war nicht ideal, weil da nur Menschen mitlesen konnten, die auch auf Facebook sind. Deswegen haben wir vor einiger Zeit eine eigene Seite aufgemacht, die auch von Menschen gelesen werden kann, die keine Facebook-Account haben. Trotzdem haben wir uns entschlossen in Facebook keine Jungscharinformationen hineinzustellen, die nicht auch auf unserer Homepage stehen, damit niemand gezwungen ist Facebook zu nützen um an wichtige Infos zu kommen.

Nachdem sich das als praktikable Lösung herausgestellt hat, werden wir unsere Facebook Seite jetzt auch bewerben.

Für Gruppenleiter/innen finden wir das Internet eine sehr gute und praktische Sache. Was Kinder betrifft, sind wir aber viel vorsichtiger, auch weil wir glauben, dass es abseits des Internets noch viele spannende Dinge gibt, die man erleben kann und das wollen wir ja den Kindern bei uns ermöglichen.

Auf unserer Österreichseite findest du dazu unsere gemeinsame österreichweite Position zum Thema „Internet“.