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Neue Kommunikationswege der Jungschar (2)

Neben WhatsApp gibt es aber auch noch weitere Projekte um die Kommunikation und das Service zu verbessern. Nachdem immer mehr Menschen Videos (und insbesondere Youtube) als Informationsquelle nutzen, haben auch wir uns entschlossen hier aktiv zu werden und einmal eine erste Version eines Videomagazins zu produzieren:

viedomagazin

Sie soll dazu dienen um den Aufwand für so ein Projekt einmal richtig einzuschätzen und zu testen welche Möglichkeiten wir haben.

Prinzipiell haben wir festgestellt, dass es gut ist, wenn wir jemanden haben, der/die professionell die Kamera bedient und auch den Schnitt macht. Das erleichtert viel und beschleunigt auch den Produktionsprozess.

Bei diesem ersten Magazin haben wir zwar ein Drehbuch gehabt, das aber erst sehr kurzfristig entstanden ist. Da haben wir gelernt, dass es gut ist so etwas mit mehr Vorlauf zu produzieren und auch die Moderator/innen rechtzeitig in den Prozess einzubeziehen. Das macht es für sie leichter eigene Texte für die Inhalte zu formulieren.

Beim Skype-Gespräch werden wir beim nächsten Mal wohl eine andere technische Lösung suchen. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Natürlich ist das Magazin lang, aber das liegt daran, dass wir einfach viel ausprobieren wollten. Anschauen kann man es hier:

Jetzt werden wir einmal mit anderen Jungschar-Diözesanleitungen reden, weil wir glauben dass es sinnvoll wäre hier einiges gemeinsam zu produzieren. Das Internet kennt keine Grenzen ….

Neue Kommunikationswege der Jungschar (1)

WhatsApp_Logo_2Kommunikation ist ja heute etwas sehr schwieriges geworden, weil es immer mehr Wege  dafür gibt. Auch wir in der Jungschar Diözesanleitung machen uns natürlich immer wieder Gedanken wie wir gut mit euch – den Gruppenleiter/innen – kommunizieren können und euch auch über unsere Angebote für eure Arbeit mit den Kindern informieren können.

Prinzipiell haben wir schon viele Wege auf denen wir kommunizieren. Da gibt es die die gute „alte“ Zeitung, das „kumquat“. Und auf dem gleichen Weg, nämlich per Post, schicken wir ab und zu auch einen Brief oder eine Veranstaltungseinladung.

Dann gibt es Emails & Newsletter, die eine unserer wichtigsten Kommunikationsmittel geworden sind. Und natürlich das allgegenwärtige Facebook. Wobei wir hier ferstgestellt haben, dass es von aktiven Gruppenleiter/innen eher selten genutzt wird.

Deswegen haben wir im Sommer Gruppenleiter/innen gefragt über welchen Kanal sie am liebsten kontaktiert werden und das ist gar nicht so einfach: Über Facebook 5%, über den Newsletter 10%, über SMS 30%, via Email 40% und über WhatsApp 50% (Mehrfachnennungen waren möglich).

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen auch Informationen über WhatsApp anzubieten. Nachdem man das nicht so einfach wie bei Emails etc machen kann gibt es dafür eine eigene Anmeldeseite, bei der man sich für das Service registrieren kann: http://wien.jungschar.at/whatsapp

Im Vordergrund stehen hier nicht die Veranstaltungsangebote sondern Tipps für Gruppenstunden, die wir ca. einmal pro Woche verschicken wollen und wo wir gute Ideen aus unserer umfangreichen Modelldatenbank hervorkehren. Dazu kommt dann auch immer wieder ein Veranstaltungshinweis.

Wir sind schon gespannt, wie viele dieses Service annehmen werden.

P.S. Technisch ist das übrigens so gelöst, dass wir nicht eine Gruppe in WhatsApp erstellen, sondern Broadcast-Listen. Dadurch sehen einander die Empfänger nicht- Deswegen müssen alle Empfänger unsere Telefonnummer aber auch in ihren Adressbuch gespeichert haben.

Jahresbericht 2012

Unser aktueller Jahresbericht ist endlich fertig! Wer einmal hineinschnuppern will, findet ihn hier (Klick auf’s Bild vergrößert!):

Er wird aber diesmal auch mit dem kumquat an alle Gruppenleiter/innen verschickt. Warum? Weil es ein besonderer Jahresbericht ist. In den letzten Jahren haben wir immer am Ende des Jahres einen Kalender für das nächste Jahr gestaltet, wo auf der Rückseite der Kalenderblätter die wichtigsten Aktivitäten drauf gestanden sind. Der wurde dann an „wichtige“ Personen wie z.B die Dechanten verschickt.

Wir haben aber im Laufe der Zeit festgestellt, dass es mehr braucht. Denn in vielen Pfarren ist Jungschar nicht mehr selbstverständlich oder gar nicht mehr vorhanden. Und es gerät leider schnell in Vergessenheit, warum Jungschar für Kinder so wichtig ist. Deswegen haben wir diesmal einen umfangreicheren Bericht verfasst. Und er zeigt nicht nur auf, was wir – die Diözesanleitung – im letzten Jahr alles gemacht haben, sondern er setzt weit früher an.

Der erste Teil ist ganz grundsätzlich der Jungschararbeit gewidmet: Worum geht es in der Jungschar, was macht man in Gruppenstunden, warum ist Jungschar für Kinder und Pfarre wichtig usw.

Der zweite Teil widmet sich aktuellen Projekten, die wir im letzten Jahr neu begonnen haben. Nachdem sich derzeit bei uns viel tut ist hier auch viel zusammengekommen. Von Überlegungen zur Pfarrstrukturreform über unsere neue Homepage bis zu den Grundkursen. Daher kommt auch der Titel des Jahresberichtes „Aufbruch“, weil sich derzeit einfach bei uns viel Neues tut.

Im dritten Teil gibt es dann einen Überblick über unsere Aktivitäten und Schwerpunkte 2012, wobei wir auch hier versucht haben einige Dinge grundsätzlicher zu erläutern wie z.B. warum uns unsere Jungscharburg in Wildegg wichtig ist.

Natürlich wird der Jahresbericht auch an viele mehr Menschen versendet. An alle Pfarrer, an stv. PGR-Vorsitzende und viele mehr. Wir wollen damit erreichen, dass Jungschar wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt. Und letztendlich natürlich, dass sich mehr Menschen dafür begeistern können Jungschar zu machen. Und jene, die schon aktiv sind wollen wir damit einen Überblick geben, was es alles gibt und in welcher tollen Bewegung sie hier engagiert sind. Und vielleicht wird dadurch aus dem einen oder der anderen Gruppenleiter/in einmal ein/e aktive Mitarbeiter/in, der oder die dann auch in einem Foto im Jahresbericht herausgehoben wird.

Die Zukunft der DL Arbeit

Abseits der vielen aktuellen Arbeit denken wir auch regelmäßig darüber nach, was wir als Diözesanleitung grundsätzlich verbessern und verändern können. Vor kurzem haben wir uns wieder einmal ein paar Stunden Zeit genommen und über unsere Medien nachgedacht.

Früher war alles ja ziemlich einfach. Wir hatten zwei Zeitungen, das Kumquat für Gruppenleiter/innen und das context für Pfarrverantwortliche über die wir alles kommuniziert haben. Zusätzlich gab es dann manchmal noch spezielle Veranstaltungsaussendungen und die Behelfe mit den Gruppenstunden.

Heute ist alles viel komplizierter. Denn neben der Zeitung gibt es die Homepage, in der Zwischenzeit mit Modelldatenbank mit Gruppenstunden, Spielen. Die Veranstaltungen werden auf der Homepage angekündigt und über den Newsletter und Facebook beworben. Dann gibt es noch den DL-Blog und langsam beginnen wir auch mehr mit Videos zu arbeiten. Und daneben gibt es weiter das kumquat und die Veranstaltungseinladungen und die Behelfe und einiges mehr.

Tatsache ist, dass bei der Kommunikation mit den Gruppenleiter/innen immer mehr die Homepage als Drehscheibe in den Mittelpunkt rückt statt wie bisher das Kumquat. Doch die meiste Arbeitszeit geht noch immer ins kumquat.

Jetzt wollen wir einmal versuchen das ganze langsam auf die Reihe zu bringen und die Dinge sinnvoll zu verbinden. Und vielleicht noch etwas Zeit sparen, weil eigentlich haben wir mittelfristig leider weniger Personal und nicht mehr.

Und wir wollen natürlich überlegen, was für neue Dinge es noch geben könnte, wie  Erklärungsvideos oder einen digitalen Jungscharplaner, wo man dann z.B. besonders jene Gruppenstundenmodelle angezeigt bekommt, die für die Altersstufe der eigenen Kinder passt.

Bei unserer Besprechung haben wir aber auch festgestellt, dass alle diese Entscheidungen viele andere grundsätzliche Dinge berühren. Einerseits wäre da die Entscheidung wie viel Zeit wir in die Onlinearbeit stecken wollen und wie viel in die Offlinearbeit (den persönlichen Kontakt bei Workshops, Veranstaltungen etc.). Anderseits stellt es auch die ganze Struktur unserer Arbeit in Frage. Denn dann müssen Teams mehr verzahnt werden wie die Kumquat und Internetredaktion und wer wäre dann für diverse inhaltliche Videos zuständig, wer für die Bewerbung etc.

Viele spannende Fragen also wie die Unterstützung für die Arbeit an der Basis verbessern und neu gestalten können. Sie werden uns im Laufe der nächsten Monate und wahrscheinlich auch Jahre begleiten.

Der neue Newsletter ist da

Es ist endlich soweit, wir haben den Newsletter in neuen Layout fertig. Perfekt ist er immer noch nicht, aber das ist bei Html-Newslettern nicht einfach, denn sie schauen immer anders aus, je nachdem mit welchem Programm man sie verschickt bzw. mit welchem Mailprogramm man sie dann anschaut.

Auch die Umstellung so eines Newsletters ist viel mehr Arbeit als man denkt. Zuerst gab es intensive Diskussionen im Internetteam, ob es ein Html-Newsletter sein soll und wenn ja wie er ungefähr ausschauen soll. Daraus hat unser Layouter Emanuel Pesendorfer (früher auch einmal JS-Gruppenleiter) dann einen ersten Entwurf gebastelt:

Daraufhin haben wir wieder viel diskutiert und uns unter anderem dazu entschieden alle Einleitungen und Inhaltsverzeichnisse wegzulassen und gleich mit der ersten Meldung zu beginnen. Der nächste Entwurf hat dann schon dem Endergebnis ziemlich ähnlich geschaut, wir haben nur noch die Farben angepasst, damit sie dem während dessen entwickelten Homepagelayout ähnlich schauen:

Dann wurde noch Größe angepasst, Bilder richtig verlinkt und wir dachten wir wären fertig. Nach dem ersten Test wurden wir allerdings eines besseren belehrt:

Gmail hat große teile des Layouts ignoriert, also mussten wir den Code ziemlich umbauen. Hilfreich war dabei ein sehr ausführlicher Artikel über Newsletterlayouts. Am Schluss haben wir ihn dann in die CSS-Umwandlungsmaschine geschmissen.

Perfekt ist er immer noch nicht, weil auch das Outlook beim Versenden so seine Macken hat. Aber er schaut schon nicht schlecht aus und wer ihn im perfekten Layout sehen will, kann das mit einem Klick auf die Homepage tun: http://wien.jungschar.at/angebote/newsletter/september-2012-1/

Jedenfalls hoffen wir jetzt dass sich die Arbeit wenigstens dahingehen gelohnt hat, dass unsere Informationen besser wahr genommen werden. Dann hat sich der ganze (meist ehrenamtliche) Aufwand gelohnt.

Die Blackbox sperrt zu

Dass die Blackbox zusperrt, mag jetzt für den/die durchschnittlichen Gruppenleiter/in vollkommen egal sein, für die Diözesanleitung ist es allerdings ein sehr zentraler Einschnitt.

Denn wir haben schon sehr früh begonnen – kurz nach dem die Blackbox gegründet wurde – unsere interne Kommunikation über die Blackbox abzuwickeln. Das hat viele Vorteile gehabt: Die Email-Postfächer waren nicht überfüllt, die Informationen waren gut archiviert, die ganze Kommunikation war sehr transparent, weil man auch in Gruppen mitlesen konnte, wo man nicht direkt involviert war.

Außerdem haben wir eine zeit lang ein öffentliches Diskussionsforum der Blackbox in unsere Homepage eingebunden und in der großen Aufbruchszeit der Homepages gab es die Möglichkeit für Pfarrjungscharen eigene Homepages unter members.jungschar.at anzulegen, was einige auch genützt haben. Und unsere Emailverwaltung ist auch lange Zeit über die Blackbox gelaufen.

Viele gute Erinnerungen, doch leider ist diese Art der Diskussionsforen aus der Mode gekommen. Man schreibt lieber schnell bei einer Onlinezeitung ein paar Zeilen unter einen Artikel, mit anderen Leuten wirklich ernsthaft diskutieren zu können (Ja, auch das gab es, besonders in den Anfangszeiten). Auf jeden Fall ein großes Dankeschön an die vielen Menschen, die die Blackbox, inzwischen fast nur mehr ehrenamtlich in Schwung gehalten haben.

Was heißt das für unsere Kommunikation? Nun, der glückliche Zufall will es, dass die Jungschar österreichweit bereits seit einigen Monaten an einem Wiki/Intranet arbeitet. Ursprünglich war vorgesehen, dass wir hier mal langsam einstiegen und dann irgendwann vielleicht die Blackbox verlassen. Jetzt geht es halt ein wenig schneller. Es wird für uns ganz neu und ungewohnt sein, aber wir finden das Neue ja auch sehr spannend und werden sicher viele tolle Dinge entdecken, die wir in der Blackbox bisher nicht gehabt haben. Das tröstet dann hoffentlich über die Dinge hinweg, die wir in Zukunft missen werden. Und wir freuen uns ja auch schon, dass wir hier erstmals nicht in Wien unter uns sind, sondern mit allen Jungschar-Kolleg/innen in den anderen Diözesen auch im elektronischen Bereich verbunden sind.

Jedenfalls war und ist diese Art der Kommunikation besonders für die Ehrenamtlichen eine große Hilfe und Erleichterung und ich kann sowas allen anderen Organisationen nur empfehlen.