Danke Pater Klemens!

Fast 6 Jahre lang (seit Dezember 2010) war Pater Klemens Feiertag unser Jungscharseelsorger. Er hat das parallel zu seiner Tätigkeit als Pfarrer in Gutenstein und Pernitz gemacht. Ende August geht er nun wieder in eine andere Ordensniederlassung der Serviten nach Deutschland zurück.

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Wir verlieren mit ihm einen sehr engagierten und verständnisvollen Jungscharseelsorger. Er hat uns in unserer Arbeit immer wieder ermutigt und gestärkt und uns bei der Lösung von Problemen unterstützt, obwohl er als Pfarrer in zwei Pfarren die nicht gerade ums Eck am Stephansplatz liegen schon selbst sehr beansprucht war.

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Besonders gerne werden wir uns an die vielen Gottesdienste auf der Jungscharburg Wildegg erinnern, die nicht nur für uns sondern für alle Teilnehmer/innen immer wieder ein sehr stimmungsvolles und stärkendes Ereignis waren.

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Ende Juli haben wir ihn in seiner Pfarre in Pernitz besucht um uns für seine engagierte Arbeit zu bedanken.

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Als Dankeschön hat er ein Kinderbuch und eine Fotocollage bekommen.

Wer jetzt noch mehr über ihn, seine Zeit als „Schalke-Pater“ und Gefängnisseelsorger wissen möchte wissen möchte findet hier ein Interview mit ihm.

Wir wünschen ihm für seine zukünftige Tätigkeit in seiner Heimatumgebung viel Kraft und Gottes Segen!

Lagerkochbuch: jetzt auch online!

Das Lagerkochbuch in gedruckter Form gibt es jetzt schon einige Jahre und es hat hoffentlich nicht nur mir immer wieder gute Dienste erwiesen.

Nun ist es soweit, dass das Lagerkochbuch online geht und dabei gleich einige zusätzliche Features bietet:

Rezepte

Im Bereich Rezepte findest du eine Liste mit Speisen aus denen du wählen kannst. Alle Rezepte sind erprobte Lagerrezepte. Automatisch wird für die eingegebene Personenzahl die benötigte Menge an Zutaten errechnet.

Praktisch ist das Feld Faktor: Jede Gruppe ist anders. Z.B. wird eine Gruppe Volksschüler/innen wahrscheinlich wesentlich weniger essen als eine Gruppe jugendlicher Burschen. Das kann mit dem Faktor korrigiert werden.

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Speisepläne

Wenn du dich registrierst hast du die Möglichkeit, individuelle Speisepläne zusammenzustellen. Du kannst für jede Mahlzeit mehrerer Speisen auswählen und so z.B. Hauptspeisen mit Salat und Suppe ergänzen und vegetarische Alternativen einplanen.lagerkochbuch_speiseplan

Die Rezeptübersicht bietet dir alle ausgewählten Rezepte für die eingegebene Personenzahl in chronologischer Reihenfolge.

Einkaufsliste

Ein wirklich praktisches Tool ist die Einkaufsliste. Du kannst auswählen wie oft du welche Warengruppe einkaufen magst z.B. Gebäck täglich, Lebensmittel einmalig,… Du erhältst automatisch eine Liste, die dir sagt, was du an welchem Tag einkaufen musst, damit immer alles vorhanden ist.

Und was hältst du davon?

Wie du beim Durchklicken merken wirst, sind wir gerade dabei, die Seite zu befüllen und aufzubauen. Der Plan ist, vorm Sommer soweit fertig zu sein, dass es für alle Sommerlager gut verwendbar ist.

Dir fehlt ein Rezept, das ihr am Lager immer kocht? Du hast noch andere Anregungen? Wir freuen uns über eurer Rezepte und Rückmeldungen an dlwien@jungschar.at.

Strutzi – unser Seelsorger und Freund. Ein Nachruf.

Anton Strutzenberger war von 1972 bis 1989 Seelsorger der Jungschar Wien. Zuletzt war er Moderator in der Pfarre Machstraße. Am 17. April 2016 ist er gestorben. Nachfolgend ein Nachruf von Regina Petrik, ehemals Vorsitzende der Katholischen Jungschar der Erzdiözese Wien:

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Anton Strutzenberger alias Strutzi, wie wir ihn alle liebevoll nannten, war für uns in der Diözesanleitung der Katholischen Jungschar als Jungscharseelsorger genau das: Er sorgte sich darum, dass es uns gut gehen kann. Er tat dies in einer menschlich sehr natürlichen Weise, ohne klerikales Gehabe.

Er war uns Freund und theologischer Lehrer. Er hatte die Gabe, mit persönlicher Nähe und unheimlich viel Wissen in uns damals jungen Menschen die Neugier für Bibelwissen zu wecken und uns ein modernes Liturgieverständnis zu vermitteln. Dies gelang ihm beim gemeinsamen Feiern und Diskutieren ebenso wie in der Arbeit mit GruppenleiterInnen.

effataAls langjähriger Chefredakteur von „effata“, einer von der Jungschar Wien herausgegebenen Zeitschrift für Kinderliturgie, verknüpfte er gemeinsam mit einem Team diese Grundlagen mit pädagogischer Erfahrung.

Anton Strutzenberger, der auch von 1978-80 Bundesseelsorger der KJSÖ war, darf ohne Zweifel als ein Pionier der Kinderliturgie in Österreich bezeichnet werden.

Mit Strutzi verlieren wir nicht nur in der Jungschar einen Freund und langjährigen Wegbegleiter. Die Kirche muss sich von einem Seelsorger verabschieden, dem sie es zu verdanken hat, dass eine ganze Generation in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit Engagierter ihren persönlichen Platz in der Katholischen Kirche gefunden hat.

Das Begräbnis findet am 11.5. um 13 Uhr in Mauer statt:

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Einen Nachruf der Pfarre Pötzleinsdorf gibt es hier …

Der Sommer kann kommen

Vergangenes Wochenende hat das Grundkurs-Team (das sind all jene aus der DL, dem JS-Büro und Mitarbeiter/innen, die die Grundkurse der JS Wien leiten) seine alljährliche Klausur auf der Burg Wildegg abgehalten.

Gruppenfoto Grundkursteam

 

Von Freitag bis Sonntag haben wir uns nicht nur mit spannenden Themen wie Computerspiele, Gehirnentwicklung oder Traditionen beschäftigt und Änderungen im Programm diskutiert sondern, wir ihr sehen könnt, auch jede Menge Spaß gehabt. Wir haben Computerspiele „in echt“ gespielt z.B. Pacman, Angry Birds oder Candy Crush:

Computerspiel

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Wir sind schon bereit für den Grundkurssommer auf der Burg Wildegg! Vielleicht sehen wir uns ja?

Ich Bulk-e, du Bulk-st, er sie es Bulk-t!

Wir haben wieder ge-Bulk-t! Das heißt, der Bundesleitungskreis (Bulk), das österreichweite Gremium, bestehend aus allen Diözesanleitungen und dem Bundesvorstand, hat wieder getagt. Und dieses Mal waren wir in der Diözese Eisenstadt auf Besuch, genauer gesagt im schönen Südburgenland.

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Natürlich waren wir nicht nur dort, um die gute Aussicht und das leckere Essen zu genießen. Nein, es standen wieder jede Menge wichtige und spannende Themen auf der Tagesordnung.

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Besonders hervorzuheben ist die Wahl, die wir abgehalten haben. Es wurde nämlich wieder ein neuer Bundesvorstand gewählt. Neu mit dabei sind Matthias Drexler (ursprünglich aus der Diözese Innsbruck) und Julia Radlingmayer (Diözese Graz-Seckau) und auch „unsere“ Sandra Fiedler wurde wieder gewählt. Auch unter den Vorsitzenden hat sich bei dieser Wahl etwas getan. Nachdem unsere dritte Vorsitzende Elke Giacomozzi, wie sie so schön gesagt hat, jetzt eine neue AG gründet (sie bekommt nämlich bald Nachwuchs), war klar, dass diese Position neu besetzt werden wird. Und diese neue, dritte im Bunde ist Christina Pfister, die nun gemeinsam mit Sara Dallinger (1. Vorsitzende) und Anne Schütz (2. Vorsitzende) das Vorsitzteam bildet.

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Aber selbstverständlich haben wir in diesen drei arbeitsintensiven Tagen nicht nur gewählt. Es wurden unter anderem auch eine Gesamtleitung und ein ungefährer Zeitplan für die nächste, österreichweite Kindergroßveranstaltung festgelegt. Ja, richtig! Es wird nämlich wieder ein Kaleidio geben! Wo und Wann und so weiter werdet ihr auch ganz bald hier erfahren. Aber eines ist sicher – es wird wieder phänomenal!

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Wenn ihr noch mehr Fotos von diesem Bulk sehen wollt, dann schaut doch auf der Facebook Seite der Katholischen Jugend und Jungschar Eisenstadt vorbei!

Die besondere Klo-Gruppenstunde

Eigentlich heißt Gruppenstunde für 10-12jährige ja „Sanitation & dignity„, aber nachdem es hier nur um Klos geht kann man sie verkürzt sicher auch Klo-Gruppenstunde nennen. Der Hintergrund zu der Gruppenstunde ist eigentlich ein sehr trauriger, denn fast die Hälfte aller Menschen – rund 2,6 Milliarden Menschen (42 Prozent der Weltbevölkerung) – müssen ohne sanitäre Einrichtungen auskommen. Die negativen Auswirkungen auf Hygiene, Trinkwasserqualität und damit auf Wohlbefinden und Gesundheit sind groß.

Warum die Gruppenstunde aber eine besondere ist ist ein ganz anderer. Sie ist nämlich das 1000. Modell in unserer Modelldatenbank. Darauf sind wir ziemlich stolz, denn das heißt, dass ihr als Gruppenleiter/innen einen ziemlich großen Fundus an Modellen habt auf den ihr bei der Jungschararbeit zurückgreifen könnt.

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Nicht alles sind Gruppenstunden, sondern es gibt auch einige andere Kategorien: So gibt es 15 Ausflüge (Rausgehaktionen) und 73 Basteltipps. Dazu kommen dann 59 Bausteine, also Methoden die nicht eine ganze Gruppenstunde ergeben. Das Herzstück aber sind die 527 Gruppenstunden.

Dann gibt es noch 62 Modelle fürs Lagerprogramm und 59 Modelle für Kindergottesdienste. Ein besonderer Teil sind auch die 205 kooperativen Spiele, die schon seit längerem auch über eine eigene mobile Seite abrufbar sind.

Knapp 15 Jahre haben wir gebraucht, bis wir alle diese Modelle in die Datenbank bekommen haben. Aber damit ist noch lange nicht Schluss. In den letzten Tagen haben wir viele Modelle zur Fasten- und Osterzeit hinzugefügt. Und auch die Gottesdienstmodelle werden noch viel mehr werden. Am Schluss soll es für jedes Lesejahr für fast jeden Sonntag ein Evangeliums- und ein Lesungsmodell geben. Demnächst werden alle Modelle auch in einer Mobilversion abrufbar sein.

Wir hoffen damit einiges dazu beitragen zu können, damit die Kinder in der Jungschar möglichst interessante und gut gestaltete Gruppenstunden, Gottesdienste und Lager erleben.

P.S. Viele Modelle gibt es immer noch nur auf Papier und nicht digital. Wenn du uns dabei unterstützen willst, sie in die Datenbank einzugeben melde dich bei uns: dlwien@jungschar.at.

Jetzt gleich anmelden!

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Gruppenstunden planen kann sehr mühsam sein, doch es gibt erprobte Methoden wie du es schneller und besser machen kannst. Abändern von vorhandenen Themen, roten Faden verwenden, etc.  Wenn du es einmal geübt hast, geht es beim nächsten Mal gleich viel schneller.

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Eine Spielbeschreibung lesen und trotzdem keine Ahnung haben wie das Spiel wirklich geht? Das muss nicht sein. Wenn du Jungscharspiele einmal gespielt hast, weißt du wie sie gehen und kannst sie deinen Kindern gleich auch gut erklären.

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Konflikte in der Gruppe sind oft mühsam. Doch es gibt viele Möglichkeiten sie gut zu lösen. Probier einfach ein paar davon gleich aus.

Das und vieles mehr lernst du in nur einer Woche! Buche jetzt rasch noch dein Ticket für einen Sommergrundkurs im Juli oder August:

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Wenn du noch Fragen hast ruf uns unter +431515523396 an oder schick uns ein Email an dlwien@jungschar.at

Warum wir einen Brief zum Thema Gewalt geschrieben haben

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In der Diözesanleitung haben wir uns immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie wir in den Pfarren das Thema psychische Gewalt am besten thematisieren und sicherstellen können, dass Jungschar ein Ort ist, an dem Kinder vor Gewalt geschützt sind. Vor ein paar Monaten haben wir uns entschlossen, einen Brief zu schreiben. Diese Briefe sind in den letzten Tagen in die Pfarren geflattert, zu den Priestern, PGR-Vorsitzenden und Jungschar-Pfarrverantwortlichen.

Wir haben lange überlegt, wie und was wir in den Brief schreiben sollen. Wir wollen nämlich auf keinen Fall so rüberkommen, als ob wir etwas besser wüssten oder  Anweisungen von „oben“ geben.

Das, was wir mit dem Brief aussagen wollen ist, dass Gewalt in ganz unterschiedlichen Formen auftritt. Vor allem psychische Gewalt ist schwer fass- oder sichtbar. Mit psychischer Gewalt ist die auf emotionaler Ebene ausgeübte Gewalt gemeint, zum Beispiel in Form von Isolation, Drohungen, Angstmachen, Beschimpfungen oder Erzeugung von Schuldbedürfnissen (siehe auch www.gewaltinfo.at). Psychische Gewalt ist die häufigste Form von Gewalt. Sie kann überall vorkommen.

Dass Angsmachen auch eine Form von Gewalt ist, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Es ist nicht leicht, auf Traditionen oder Aktionen zu schauen, wie Gruselaktionen oder Mutproben auf Jungscharlagern, bei denen Kindern Angst gemacht wird. Wir bitten euch trotzdem darum, euch gemeinsam hinzusetzen und zu reflektieren, wie es den Kindern in eurer Pfarre geht, ob es Angebote gibt, die Angst oder andere Formen von Gewalt erzeugen, und wie man Gewalt vorbeugen kann.

Gerne laden wir euch auch zu unserer Abendreihe „Wir reden drüber“ ein, die im März stattfindet. Da gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen und zu diskutieren!

Jungschar und Kinderseelsorge sollen Oasen für Kinder sein. „Orte“, an dem Kinder sein dürfen, ohne etwas leisten zu müssen – abseits von Schule und Familie, an dem sie sich einbringen und wohlfühlen können (natürlich sollen Schule und Familie auch solche Orte sein), ohne Angst haben zu müssen.

Ihr könnt uns gern Rückmeldung geben – zum Brief und den Fragestellungen darin!

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Marcos Besuch in Indien

Als ich begann meine private Reise nach Indien zu planen kam mir relativ schnell in den Sinn auch ProjektpartnerInnen der DKA in Indien zu besuchen. Manchmal kann es auch Vorteile haben Vorsitzender der Jungschar zu sein und nur einige Mails mit der DKA-Verantwortlichen für Nordindien später hatte ich einen Kontakt.

Am 10.02 durfte ich mich also mit einigen VertreterInnen der Thoughtshop Foundation und ihres Projektes im südlichen Kolkata treffen. Nach kürzer Zeit war klar, ihre Arbeitsweise ist der der Jungschar sehr ähnlich, auch wenn sie noch andere Probleme zu bewältigen haben. Vor mir saßen um die 20 „Teamleader“ zwischen 18 und 30 welche in sogenannten Youth Ressource Cells mit Kindergruppen arbeiten.

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Wie bei uns versuchen also Jugendliche einen angenehmen und sicheren Rückzugsort für Kinder bereit zu stellen in dem sich diese frei austauschen können und mit ihren Problemen ernst genommen werden. Die Treffen sind wöchentlich für zwei bis drei Stunden mit bis zu 25 Kindern zwischen 10 und 16 die ähnlich wie in unseren Gruppenstunden wird sich spielerisch einem Thema genähert, gleich wurden mir dabei Kartenspiele und Würfel gezeigt mit denen zum Thema Gewalt, Kinderheirat oder Genderstereotypen gearbeitet wird. Beispiele dieser Spiele könnt ihr auf der Homepage der Organisation sehen und downloaden. Klickt dafür einfach hier …

Als ich in dem Gespräch gefragt wurde was wir in unserem Land denn gegen Kinderarbeit und Kinderhandel tun würden, als wäre die Existenz dieser Dinge selbstverständlich war ich schon froh darüber berichten zu können, dass es diese Probleme bei uns so gut wie nicht mehr gibt. Doch beim Thema physischer und psychischer Gewalt konnte ich ein bisschen etwas über die Kampagnen von vor 30 Jahren zum Thema Gewaltverbot und unserem derzeitigem Thema der Angst berichten.

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Spannend war auch das Thema der Arbeit mit Eltern und das oft das bisschen Kontakt mit diesen um einiges anstrengender sein kann als tagelang mit Kindern zu arbeiten. Bei der Beantwortung einer Frage dazu wurde mir erst bewusst das es manchmal auch ein großer Vorteil sein kann Teil einer großen und bekannten Organisation zu sein in der viele der Eltern schon selber waren und so eine gute Vorstellung und ein gutes Bild davon haben.

Es war für mich ein toller Besuch und ich habe den Austausch wirklich genossen, hier hat einfach der selbe Geist und das selbe Engagement wie in der Jungschar geherrscht. Der klare Fokus auf die Verbesserung des Lebens dieser Kinder und Jugendlichen hat mir dabei stark zu denken gegeben und kann vielleicht auch für uns in der Jungschar als Anreiz dienen viel Energie in die Lobbyarbeit zu stecken denn auch in Österreich ist noch nicht alles perfekt für Kinder.

Schöne Grüße aus Indien =)
Marco
(Vorsitzender Jungschar der EDW)

Neues Jahr – Neue Dienststelle: Junge Kirche

Seit Anfang Jänner gibt es in der Erzdiözese Wien eine neue Dienststelle – die „Junge Kirche“. Wir sind als Jungschar der Erzdiözese Wien gemeinsam mit der Katholischen Jugend und der Ministrant/innenseelsorge dieser neuen Dienststelle zugeordnet.

Als Jungschar der Erzdiözese Wien sind wir (auch) Teil des Gesamtsystems der Erzdiözese Wien und damit einer „höheren Dienstelle“ zugeordnet. Von 1947 bis 2004 war das die „Katholische Aktion“ (kurz: KA) und von 2004 bis Ende 2015 die „Kategoriale Seelsorge“ (kurz: KTS).

Obwohl wir der KA schon seit 2004 nicht mehr in Hinblick auf Personal- und Finanzentscheidungen zugeordnet sind, sind wir trotzdem (vor allem weil in der KA viele andere Organisationen mit ehrenamtlich gewählten Diözesanleitungen vertreten sind) weiterhin ein KA-Mitglied und nehmen an Sitzungen und Vernetzungen teil.

Aufgrund verschiedenster Gründe (u.a. die Einsparungsziele der Erzdiözese*) wurden wir Ende 2014 darüber informiert, dass in der Erzdiözese Wien eine neue Dienststelle errichtet werden sollte, in der Katholische Jungschar, Katholische Jugend und Ministrant/innenseelsorge vereint werden sollten. Im Jahr 2015 hat es dann einen (nicht sehr einfachen) Prozess gegeben, wo wir gemeinsam mit Jugend und Ministrant/innen geschaut haben, wie diese Dienststelle „Junge Kirche“ aussehen kann.

In manchen Bereichen haben wir Gemeinsamkeiten gefunden, in einigen sind Unterschiede sichtbar geworden. Und so wird es dieses Jahr einen nächsten Prozess geben, um die „Junge Kirche“ (weiter) zu entwickeln.

Wir sehen der neuen Dienststelle positiv entgegen und hoffen, dass wir die Dienststelle so gestalten können, dass die Menschen, die sich auf Pfarrebene engagieren, möglichst gut unterstützt werden!

* Bis 2021 sollen wir 30% unseres Personals und unseres Sachbudgets einsparen. Eine erste Einsparung hat es schon gegeben, unsere Organisationssekretärin hat nämlich seit Oktober nur mehr 20 statt 40 Stunden. Und sie ist in Zukunft auch direkt dem Bereich der Jungen Kirche zugeordnet.