Wenn die DL ins Ausland fährt..

… dann ist es wieder so weit und der BuLK findet in Südtirol statt!

Zweimal jährlich treffen sich 8 DLs der österreichischen Diözesen und die der katholischen Jungschar Südtirols mit dem Bundesvorstand und beraten über Themen, entscheiden und gestalten Projekte, die Jungschar in ganz Österreich und Südtirol betreffen. Diesmal war es wieder so weit und der BuLK fand in Ritten, hoch über Bozen statt.

Für dieses Mal haben wir schon im Herbst beschlossen, den BuLK um einen Tag zu verlängern und somit von Freitag bis inklusive Montag intensiv zu arbeiten. Der Grund dafür war nicht die unglaublich tolle Bergkulisse, in der wir tagen durften sondern, dass wir uns intensiv mit der Strategie, das heißt auch der thematischen Ausrichtung und den Schwerpunkten in unserer Arbeit, bis 2025 auseinandersetzen wollten. Ganz unbescheiden kann ich sagen, dass uns das wirklich gut gelungen ist. Wir haben in verschiedenen Kleingruppe und Gesprächsgruppen versucht herauszuarbeiten, was Jungschar für uns ausmacht, was uns eigentlich zur Jungschar gebracht hat und vor allem, was uns dazu bewogen hat, bei der Jungschar zu bleiben. Und das gute Wetter hat möglich gemacht, dass das auch immer wieder draußen passieren konnte.

Neben diesem großen Thema standen natürlich die verschiedenen Feierlichkeiten zum 70er der Jungschar auf der Tagesordnung und einige Mitglieder aus Bundesvorstand und den Diözesanleitungen anderer Diözesen haben sich schon zu unserem Fest auf der Burg angesagt.

Last but not Least kann ich euch noch berichten, dass auch wieder ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur nächsten Kindergroßveranstaltung im Juli 2019 gesetzt wurde. Eine Gesamtleitung für das zweite Kaleidio wurde eingesetzt und beginnt noch diese Woche zu arbeiten, um wieder ein unglaubliches Ferienerlebnis für hunderte Jungscharkinder und Minis aus ganz Österreich möglich zu machen!

Let’s talk about … die Entscheidung für Modell 3

Vor beinahe einem Monat schon haben wir euch an dieser Stelle darüber informiert, dass große Veränderungen auf die Jungschar der Erzdiözese Wien zukommen. Durch bevorstehende Einsparungen und andere Überlegungen im Zusammenhang mit der erfolgten Gründung der Dienststelle „Junge Kirche“ steht auch eine Strukturveränderung an. Damals haben wir euch auch die drei Modelle vorgestellt, die zur Diskussion standen und aus denen eines durch den Erzbischof – nach gründlicher Beratung im Bischofsrat – ausgewählt wurde. 

Wie ihr wisst – die „Junge Kirche“ als Dienststelle, die Jugend, Jungschar und die Seelsorge für alle Ministranten und Ministrantinnen in der Erzdiözese Wien umfasst und unterstützen soll, sind wir nicht allein und auch nicht allein die drei erwähnten Fachbereiche. In der „Jungen Kirche“ gibt es auch hauptamtliche Mitarbeiter/innen, die maßgeblich an diesem Strukturprozess (und anderen Projekten wie der neuen gemeinsamen Zeitschrift) beteiligt sind. Allen voran natürlich Simon Mödl, der Dienststellenleiter. Er leitet in dieser Funktion nicht nur die Dienststelle sondern auch die Projektgruppe mit Mitgliedern aus allen Fachbereichen, die in einer zweitägigen Klausur die vorgestellten Modelle entwickelt hat. Und er hatte auch die Aufgabe, die Modelle dem Bischofsrat vorzustellen, damit dann eine gute und fundierte Entscheidung getroffen werden konnte. 

Mittlerweile ist die Entscheidung verkündet worden – es wurde das dritte Modell. Was das für uns als Diözesanleitung und unsere Arbeit mit und für euch heißt, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten erst herausstellen bzw. zu überlegen sein. Und wir werden euch darüber natürlich am Laufenden halten. Unsere Sichtweise und Überlegungen werdet ihr also noch oft genug dazu hören und lesen. Jetzt räumen wir hier kurz das Feld und überlassen es ausnahmsweise Simon, der aus seiner Sicht über die Entscheidung berichtet.


Beständigkeit durch Wandel

Wenn man möchte, dass manches so bleibt, wie es ist, dann heißt das bisweilen auch, dass man ziemlich viel ändern muss! Wenn wir wollen, dass wir auch heute und morgen Kinder und Jugendliche mit unseren Angeboten erreichen, wenn wir ihnen auch heute und morgen Erlebnisse von Gemeinschaft, Freundschaft, Kirche und Christusbeziehung ermöglichen wollen, wenn wir auch heute und morgen den vielen ehrenamtlich Engagierten möglichst viel Unterstützung und Begleitung anbieten möchten, dann müssen wir unsere Arbeitsweise und Methoden immer wieder daran messen und neu ausrichten.

Schon 2015 ist deshalb auf diözesaner Ebene einiges in Bewegung geraten: ausgehend von der Beobachtung, dass in den Pfarren die Grenzen zwischen der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Ministrant/innen immer mehr verschwimmen, sollten auch auf organisatorischer Ebene diese Bereiche enger zusammenarbeiten. Deshalb wurde am 01.01.2016 die Dienststelle Junge Kirche gegründet.

Seit der Gründung arbeiten wir nun intensiv daran weiter, wie wir in Zukunft den veränderten Bedingungen gerecht werden können. Verschiedene Konzepte wurden erarbeitet und am Ende hat unser Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn eine Entscheidung getroffen. Und die sieht mit 01.01.2018 weitreichende Änderungen in unserer bisherigen Struktur und Arbeitsweise vor:

Anstelle der Struktur mit drei Fachbereichen (Kinderseelsorge/Kath. Jungschar, Jugendseelsorge/Kath. Jugend und Ministrantenseelsorge), tritt eine neue, durchlässigere und auf mehr Vernetzung angelegte Struktur. Die beiden Organisationen Kath. Jungschar und Kath. Jugend werden nicht mehr mit der Kinder- bzw. Jugendseelsorge als Ganze beauftragt, sondern können sich auf ihr eigenes Profil und ihre Themen konzentrieren. Die Junge Kirche stärkt ihr Profil als Servicestelle der EDW für Kinder-, Jugend- und Ministrantenseelsorge. Deshalb gibt es Themenbereiche, die in Zukunft fest verankert werden (etwa „Musik & Liturgie“, „Sakramentenpastoral“ und andere). So sollen auch noch mehr Gruppen und Initiativen erreicht und unterstützt werden, die uns bisher noch nicht als ihre Servicestelle wahrnehmen.

Eine der größten Veränderungen stellen die zukünftigen Aufgaben der derzeitigen Jugendleiter/innen dar. Diese rund 20 Mitarbeiter/innen der Jungen Kirche, die verteilt über das ganze Diözesangebiet derzeit „nur“ für die Kath. Jugend und Jugendseelsorge im Einsatz sind, werden sich in Zukunft auch um die Kinder- und Ministrantenseelsorge in der ganzen Erzdiözese kümmern. Das bedeutet für die Gruppenleiter/innen und Pfarrverantwortlichen vor allem: wir sind in Zukunft noch näher an euch dran und können euch so hoffentlich noch besser unterstützen! Aber auch im Büro am Stephansplatz werdet ihr natürlich weiterhin Ansprechpartner/innen für eure ganz spezifischen Anfragen in Sachen Jungschar finden!

Auch in Zukunft werden wir darauf achten, dass viel Raum für ehrenamtliche Teams und die Beteiligung bzw. Mitarbeit an ganz unterschiedlichen Projekten gegeben sein wird. Zwar bedeuten die Einsparungen, die wir in den kommenden Jahren werden vornehmen müssen auch, dass manches Vertraute nicht mehr oder nur mehr in veränderter Form möglich sein wird. Aber vor allem bedeuten die neue Struktur und die neuen Formen der Zusammenarbeit, dass auch Platz wird für Neues! Wir freuen uns auch in Zukunft auf eure Unterstützung und euer tatkräftiges Engagement. Denn eines ist trotz aller Veränderungen sicher: ohne die vielen vielen ehrenamtlichen Gruppenleiter/innen, Mitarbeiter/innen, Pfarrverantwortlichen usw. usw. geht in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in unserer Erzdiözese gar nichts!

Simon Mödl – Dienststellenleiter Junge Kirche der Erzdiözese Wien

Alea iacta est – Der Würfel ist gefallen

Schon seit mehr als zwei Jahren gibt es in der Erzdiözese Wien die Überlegungen, im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit strukturell einiges zu ändern. Uns hat das schon viel Zeit und Nerven gekostet, aber wir wollten euch damit auch nicht belangen, weil vieles davon für die Jungschararbeit in den Pfarren nicht relevant war.

Nun ist es aber so, dass nach vielen Überlegungen Ende Dezember vom Bischofsrat eine Entscheidung getroffen wurde, die uns am 19.Jänner verkündet wird. Wir wollen euch das deswegen ankündigen, weil es mehrere Varianten gibt, wie die Arbeit der gewählten Jungschar-Diözesanleitung und des Büros aussehen könnte. Und die Umstellungen durchaus auch Einfluss auf unser Service für euch haben können.

Bisher war es so, dass die gewählte Jungschar-Diözesanleitung gemeinsam mit den fünf Bildungsreferent/innen im Jungscharbüro alles was Jungschararbeit und auch viele andere Bereiche der Kinderseelsorge betrifft, entschieden und gemeinsam umgesetzt hat.

Nun wurde auf Wunsch des Bischofsrates mit Anfang 2016 die „Junge Kirche“ gegründet, ein Dach für Jungschar, Jugend und Ministrantenseelsorge, die für alle Ministrantinnen und Ministranten in der Erzdiözese Wien zuständig ist. Bis jetzt wurde immer wieder viel diskutiert wie hier eine Zusammenarbeit aussehen kann. Doch im Herbst wurden nun drei Modell ausgearbeitet wovon Ende Dezember eines im Bischofsrat beschlossen wurde. Wie es bei Asterix heißt: Alea iacta est – Der Würfel ist gefallen.

Folgende drei Modelle gibt es:

Eines, das in erster Linie eine Zusammenarbeit im organisatorischen Bereich zwischen Jungschar, Jugend und der Seelsorge für alle Ministrantinnen und Ministranten vorsieht. Also in erster Linie ein gemeinsames Sekretariat und die drei Bereiche entscheiden weitgehend selbst, was sie inhaltlich tun.

Ein zweites, das zusätzlich eine verstärkte inhaltliche Verschränkung bei den Hauptamtlichen vorsieht. Das heißt es gibt für verschiedene Themen wie z.B. Sakramentenpastoral (Erstkommunion, Firmung,…) Personen, die für alle drei Bereiche arbeiten.

Und ein drittes, das der mit Beginn 2016 errichteten, hauptamtlich geleiteten Dienststelle „Junge Kirche“ zusätzlich zur Zuständigkeit für die Kinder- und Jugendpastoral in der Erzdiözese Wien auch andere Schwerpunkte wie Jüngerschaft, Liturgie & Musik, Sakramentenpastoral usw. zuordnet. Die Jungschar würde in diesem Modell auf die ehrenamtliche Diözesanleitung unterstützt von 1-2 hauptamtlichen Bildungsreferent/innen und ihren „Bewegungscharakter“ reduziert. Inhaltlich heißt das für die Jungschar, dass wir nur mehr für Jungscharkinder und -gruppenleiter/innen zuständig sind.

Die Entscheidung darüber wird der Generalvikar am 19.Jänner verkünden und wir werden euch natürlich darüber informieren. Nachdem unabhängig von den drei Modellen das Personal und der Sachkostenzuschuss um 30% reduziert werden müssen, werden alle Modelle Veränderungen für uns bedeuten. Vor allem werden wir eine stärkere ehrenamtliche Unterstützung benötigen, weil Vieles, das bisher vom Büro getan wurde, nun nur mehr ehrenamtlich möglich ist.

Aber wir hoffen, dass ihr uns dabei unterstützen werdet!

Der Jahresbericht 2014/15 ist da!

Viele haben dieser Tage endlich den Jahresbericht 2014/15 in ihrem Briefkasten gefunden. Und es vielleicht auch ein wenig merkwürdig gefunden, warum denn Ende des Jahres 2016 erst der Jahresbericht für 2014/15 erscheint. Hier ein paar Hinweise warum es solange gedauert hat und wir uns trotzdem freuen, dass er endlich da ist:

Erstens stehen viele spannende Dinge drinnen die nicht unaktuell sind (2017 kommt ja z.B die nächste Vollversammlung und 2019 das nächste Kaleidio) oder so noch nirgends veröffentlicht wurden (wie die Jungscharstudie 2014). Und wir haben uns sehr bemüht diese viele Infos knapp und interessant zusammenzuschreiben.

Aber seit dem Start ist leider vieles dazwischen gekommen. Unter anderem sind wir von der Kategorialen Seelsorge in den Bereich der Junge Kirche gewechselt was viel zusätzliche Arbeit, viele zusätzliche Sitzungen u.a bedeutet hat. Und die Arbeit am Jahresbericht dann sehe schnell in den Hintergrund gerückt ist.

Und als wir in diesem Sommer alles fertig hatten, hat es dann zwei rasche Wechsel im Jungscharbüro gegeben in deren Folge der Jahresbericht dann wieder aus dem Fokus verschwunden ist. Erst die Nachfrage eines Kollegen im November „Wo ist denn eigentlich der Jahresbericht?“ hat uns wieder auf die richtige Spur und das lange schon fertige Dokument in die Druckerei gebracht.

Jetzt ist er endlich gedruckt und wir hoffen, dass ihr viel Spaß beim Lesen habt. Entweder auf Papier oder gleich hier online:

Oho Vorarlberg…

Jetzt ist es schon wieder beinahe ein Monat her, dass sich die DL am Freitag in der Früh in den Zug gesetzt hat um die lange Fahrt ins Ländle anzutreten. Aber nicht nur die Wiener Jungschardiözesanleitung hat sich auf den Weg nach Vorarlberg gemacht, nein – auch für Eisenstadt, St. Pölten, Linz, Graz-Seckau, Innsbruck, Gurk-Klagenfurt und Bozen-Brixen ging es gen Westen. Der Grund? Der Bundesleitungskreis tagte diesmal zwischen Bodensee und Pfänder im schönen Bregenz.

Nach über 7 Stunden Zugfahrt sind wir beim Bundesleitungskreis in Bregenz angekommen. #jungschar #bulk #hbulk16 #gemeinsamjungschar

Ein von Jungschar der Erzdiözese Wien (@jswien) gepostetes Foto am

Intensive 2,5 Tage haben wir verbracht. Die Sternsingeraktion war Thema, das Kaleidio 2019 wurde fixiert und wir haben die Bundeslade geöffnet. Die Bundeslade? Ja, die Bundeslade. Jene Holzschatulle, die am Beginn des Strategieprozesses 2007 mit Fotos und Wünschen für die Zukunft der Jungschar gefüllt und versiegelt wurde. Einerseits hatten wir natürlich großen Spaß daran, die alten Fotos von aktuellen und ehemaligen DL-Mitgliedern aller Diözesen anzuschauen aber andererseits war es auch sehr bestärkend und motivierend die guten Wünsche und Hoffnungen von damals zu lesen. So ein Strategieprozess soll ja dazu dienen, Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein und gute gemeinsame Wege zu finden. Und so einen Strategieprozess haben wir beschlossen, auch im Frühjahr 2017 wieder zu starten.

Aber Bundeszusammenarbeit funktioniert nicht nur über Sitzen in Sitzungssälen und das Fassen von Beschlüssen. Bundeszusammenarbeit funktioniert auch über gemütliches Beisammensitzen und Plaudern und übers gemeinsame Feiern. Und zu Feiern gab es auch diesmal viel. Gemeinsam mit Bischof Elbs haben wir eine Messe gefeiert, in der wir gemeinsam über Zeit und wofür wir unsere Zeit verwenden nachgedacht haben. Anschließend ging es noch zum traditionellen Diözesanabend hoch hinauf – mit der Seilbahn auf den schon verschneiten Pfänder. Dort haben in einem Gasthaus Vorarlberger Kaasknöpfle auf uns gewartet und bei vielen guten Gesprächen wurde noch lange gelacht und gesungen.

Mit vielen netten Erinnerungen an diesen Herbst-BuLK und neuen Ideen und viel Motivation für den kommenden Strategieprozess freuen wir uns jetzt schon auf den Frühjahrs-BuLK in der Diözese Bozen-Brixen!

Die Bedeutung des Christkönigssonntags für die Jungschar

Warum steht der Christkönigs-Sonntag in so vielen Pfarren im Zeichen von Jungschar und Jugend?

Diese Verbindung lässt sich historisch erklären und hat ihren Ursprung in der sogenannten Rosenkranz-Demonstration.

Die Rosenkranz-Demonstration war eine spontane katholische Kundgebung vor dem Wiener Stephansdom, die von den Nationalsozialisten als Provokation empfunden wurde. Sie ergab sich am 7. Oktober 1938 im Anschluss an eine Rosenkranzfeier, an der mehr als 6000 junge Katholiken und Katholikinnen teilgenommen hatten. Dabei kam es zu lauten Rufen wie „Christus ist unser Führer!“ Als Reaktion wurde am nächsten Tag das Erzbischöfliche Palais durch die Nationalsozialisten gestürmt und von Gauleiter Bürckel mehrere Tage danach eine Hetzrede gegen die Kirche gehalten.

Der in seinem Verhältnis zu den Nazis umstrittene Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer, nahm die Gelegenheit wahr, die Anwesenden aufzurufen,„gerade jetzt in dieser Zeit umso fester und standhafter unseren Glauben zu bekennen, uns zu Christus zu bekennen, unserem Führer, unserem König und zu seiner Kirche“. (Wikipedia: Rosenkranz-Demonstration)

Später wurde in vielen Pfarren in ganz Österreich die Aufnahme der neuen Jungschargruppen an Christkönig gelegt. Die klare Aussage dahinter liegt schon in den Worten des ehemaligen Kardinals: „Nie wieder sollten katholische Kinder und Jugendliche sich einer so verheerenden Idee unter einem Führer anschließen, der so sehr gegen all die Christlichen Werte verstößt.“
Christkönig bedeutet jemandem zu folgen, der Nächstenliebe über Hass, Mitgefühl über Neid und das Miteinander über das Trennende stellt.

Mehr Infos über diese Zeit und die Geschichte der Jungschar, findet ihr unter: http://geschichte.jungschar.at/themen/2.php?ID=12

Danke Pater Klemens!

Fast 6 Jahre lang (seit Dezember 2010) war Pater Klemens Feiertag unser Jungscharseelsorger. Er hat das parallel zu seiner Tätigkeit als Pfarrer in Gutenstein und Pernitz gemacht. Ende August geht er nun wieder in eine andere Ordensniederlassung der Serviten nach Deutschland zurück.

17280858841_ceac5a4b81_k

Wir verlieren mit ihm einen sehr engagierten und verständnisvollen Jungscharseelsorger. Er hat uns in unserer Arbeit immer wieder ermutigt und gestärkt und uns bei der Lösung von Problemen unterstützt, obwohl er als Pfarrer in zwei Pfarren die nicht gerade ums Eck am Stephansplatz liegen schon selbst sehr beansprucht war.

28056259053_63273d1c3f_k 28496809133_9dfb58ad3d_k

Besonders gerne werden wir uns an die vielen Gottesdienste auf der Jungscharburg Wildegg erinnern, die nicht nur für uns sondern für alle Teilnehmer/innen immer wieder ein sehr stimmungsvolles und stärkendes Ereignis waren.

IMG_2789

Ende Juli haben wir ihn in seiner Pfarre in Pernitz besucht um uns für seine engagierte Arbeit zu bedanken.

IMG_2787 IMG_2795

Als Dankeschön hat er ein Kinderbuch und eine Fotocollage bekommen.

Wer jetzt noch mehr über ihn, seine Zeit als „Schalke-Pater“ und Gefängnisseelsorger wissen möchte wissen möchte findet hier ein Interview mit ihm.

Wir wünschen ihm für seine zukünftige Tätigkeit in seiner Heimatumgebung viel Kraft und Gottes Segen!

Lagerkochbuch: jetzt auch online!

Das Lagerkochbuch in gedruckter Form gibt es jetzt schon einige Jahre und es hat hoffentlich nicht nur mir immer wieder gute Dienste erwiesen.

Nun ist es soweit, dass das Lagerkochbuch online geht und dabei gleich einige zusätzliche Features bietet:

Rezepte

Im Bereich Rezepte findest du eine Liste mit Speisen aus denen du wählen kannst. Alle Rezepte sind erprobte Lagerrezepte. Automatisch wird für die eingegebene Personenzahl die benötigte Menge an Zutaten errechnet.

Praktisch ist das Feld Faktor: Jede Gruppe ist anders. Z.B. wird eine Gruppe Volksschüler/innen wahrscheinlich wesentlich weniger essen als eine Gruppe jugendlicher Burschen. Das kann mit dem Faktor korrigiert werden.

lagerkochbuch_rezept

 

Speisepläne

Wenn du dich registrierst hast du die Möglichkeit, individuelle Speisepläne zusammenzustellen. Du kannst für jede Mahlzeit mehrerer Speisen auswählen und so z.B. Hauptspeisen mit Salat und Suppe ergänzen und vegetarische Alternativen einplanen.lagerkochbuch_speiseplan

Die Rezeptübersicht bietet dir alle ausgewählten Rezepte für die eingegebene Personenzahl in chronologischer Reihenfolge.

Einkaufsliste

Ein wirklich praktisches Tool ist die Einkaufsliste. Du kannst auswählen wie oft du welche Warengruppe einkaufen magst z.B. Gebäck täglich, Lebensmittel einmalig,… Du erhältst automatisch eine Liste, die dir sagt, was du an welchem Tag einkaufen musst, damit immer alles vorhanden ist.

Und was hältst du davon?

Wie du beim Durchklicken merken wirst, sind wir gerade dabei, die Seite zu befüllen und aufzubauen. Der Plan ist, vorm Sommer soweit fertig zu sein, dass es für alle Sommerlager gut verwendbar ist.

Dir fehlt ein Rezept, das ihr am Lager immer kocht? Du hast noch andere Anregungen? Wir freuen uns über eurer Rezepte und Rückmeldungen an dlwien@jungschar.at.

Strutzi – unser Seelsorger und Freund. Ein Nachruf.

Anton Strutzenberger war von 1972 bis 1989 Seelsorger der Jungschar Wien. Zuletzt war er Moderator in der Pfarre Machstraße. Am 17. April 2016 ist er gestorben. Nachfolgend ein Nachruf von Regina Petrik, ehemals Vorsitzende der Katholischen Jungschar der Erzdiözese Wien:

Anton_Strutzenberger

Anton Strutzenberger alias Strutzi, wie wir ihn alle liebevoll nannten, war für uns in der Diözesanleitung der Katholischen Jungschar als Jungscharseelsorger genau das: Er sorgte sich darum, dass es uns gut gehen kann. Er tat dies in einer menschlich sehr natürlichen Weise, ohne klerikales Gehabe.

Er war uns Freund und theologischer Lehrer. Er hatte die Gabe, mit persönlicher Nähe und unheimlich viel Wissen in uns damals jungen Menschen die Neugier für Bibelwissen zu wecken und uns ein modernes Liturgieverständnis zu vermitteln. Dies gelang ihm beim gemeinsamen Feiern und Diskutieren ebenso wie in der Arbeit mit GruppenleiterInnen.

effataAls langjähriger Chefredakteur von „effata“, einer von der Jungschar Wien herausgegebenen Zeitschrift für Kinderliturgie, verknüpfte er gemeinsam mit einem Team diese Grundlagen mit pädagogischer Erfahrung.

Anton Strutzenberger, der auch von 1978-80 Bundesseelsorger der KJSÖ war, darf ohne Zweifel als ein Pionier der Kinderliturgie in Österreich bezeichnet werden.

Mit Strutzi verlieren wir nicht nur in der Jungschar einen Freund und langjährigen Wegbegleiter. Die Kirche muss sich von einem Seelsorger verabschieden, dem sie es zu verdanken hat, dass eine ganze Generation in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit Engagierter ihren persönlichen Platz in der Katholischen Kirche gefunden hat.

Das Begräbnis findet am 11.5. um 13 Uhr in Mauer statt:

Parte_Strutzi

Einen Nachruf der Pfarre Pötzleinsdorf gibt es hier …

Der Sommer kann kommen

Vergangenes Wochenende hat das Grundkurs-Team (das sind all jene aus der DL, dem JS-Büro und Mitarbeiter/innen, die die Grundkurse der JS Wien leiten) seine alljährliche Klausur auf der Burg Wildegg abgehalten.

Gruppenfoto Grundkursteam

 

Von Freitag bis Sonntag haben wir uns nicht nur mit spannenden Themen wie Computerspiele, Gehirnentwicklung oder Traditionen beschäftigt und Änderungen im Programm diskutiert sondern, wir ihr sehen könnt, auch jede Menge Spaß gehabt. Wir haben Computerspiele „in echt“ gespielt z.B. Pacman, Angry Birds oder Candy Crush:

Computerspiel

Computerspiel

Wir sind schon bereit für den Grundkurssommer auf der Burg Wildegg! Vielleicht sehen wir uns ja?