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Eine tolle Unterstützung von der Jungschar Wilfleinsdorf

Freie SpendeWir freuen uns bei unserer Bettenturm-Sammelaktion natürlich über jede Spende. Besonders haben wir uns aber über die Spende der Jungschar Wilfleinsdorf (einer kleinen Pfarre in der Nähe von Bruck an der Leitha) gefreut. Denn mit ihrem großen Engagement hat diese kleine Pfarrjungschar 478,40 Euro für den neuen Bettenturm in unserer Jungscharburg gesammelt!  Vielen Dank!

Und wir wollen euch natürlich nicht den Bericht über diese Aktion vorenthalten:

Als Jungscharleiterin in Wilfleinsdorf habe ich eure Email erhalten mit der Bitte um Beteiligung an der Finanzierung des Bettenturm-Projektes.

Heute war ein großer Tag in unserer Pfarrgemeinde. Wir feierten unser Kirchweihfest und in die heutige Familienmesse haben wir eine Taufe eines Jungscharkindes eingebaut. Es war eine sehr feierliche Messe und alle Jungschar-Freunde haben mitgeholfen, für DAVID (Täufling) eine sehr emotionale Feier zu gestalten.

HlMesse

Im Anschluss lud Pater Paul Gnat und der Pfarrgemeinderat zum Mittagessen in den Pfarrhof. Es gab ein gemütliches Beisammensein mit der Pfarrgemeinde, der Familie des Täuflings, den Jungscharkindern, den Erstkommunionkindern und den Firmkandidaten.

Diese Gelegenheit mussten wir beim Schopf packen. Unsere tüchtigen Jungscharkids sind bekannt dafür, dass sie auch sehr gerne für andere da sind und helfend unter die Arme greifen. Wir haben über das Jahr immer das Projekt „Kinder für Kinder“ laufen. Es gab schon eine Spendenaktion für Weißrussland, für Madagaskar haben wir im Vorjahr Reis verkauft, jedes Jahr im März veranstalten wir einen Flohmarkt für die St.Anna Kinderkrebshilfe und so kam uns die Idee, auch Wildegg zu unterstützen. Unsere Kinder haben den Besuchern das Projekt „Bettenturm“ vorgestellt, ich habe Plakate vorbereitet, eine Spendenbox gebastelt – und so kam am heutigen Tag die stolze Summe von € 478,40 zusammen.

Ich wollte dies nun nicht einfach nur auf das Konto einzahlen, sondern euch diese Mail schreiben. Denn es macht mich unendlich stolz, dass unsere Kinder sich immer wieder stark machen für ihre Mitmenschen. Und gerade dieses Projekt muss man einfach unterstützen. Wir freuen uns schon darauf, unser Jungscharlager mal bei euch zu verbringen und im Bettenturm zu übernachten ;).

Wir hoffen, euch mit unserem Beitrag ein klein wenig unter die Arme greifen zu können und wünschen euch noch viel Erfolg bei der weiteren Sammelaktion.

Herzliche Grüße

Katja Zorn und die Wilfleinsdorfer Jungscharkinder

JungscharWilfleinsdorf

700.000 potentielle InteressentInnen

Vor 2 Jahren haben wir mit unserem Projekt „Jungschar vor Ort“ begonnen. Ziel war es, für interessierte Eltern eine Andockstation zu haben um die nächstgelegene Jungschar zu finden. Denn auch wenn noch immer viele Kinder über die Erstkommunion zur Jungschar kommen, gibt es doch (gerade in der Stadt) immer mehr, die keine Andockmöglichkeiten mehr an die Pfarre in ihrer Nähe haben.

Immer wieder haben uns solche Eltern gefragt, wo es denn die nächste Jungschar in ihrer Umgebung gibt. Aus diesem Interesse heraus ist die Jungscharkarte entstanden. Und wir freuen uns hier mehr als 300 Pfarren präsentieren zu können, wo es regelmäßige Jungschargruppen gibt. In den letzten Wochen haben wir sie – mit Hilfe der Jungscharverantwortlichen in den Pfarren – noch auf den aktuellsten Stand gebracht.

Die beste Karte nutzt aber nichts, wenn sie nicht gefunden wird. Deswegen freuen wir uns, dass die Erzdiözese Wien unsere intensive Arbeit honoriert hat und für die Karte – und damit natürlich auch für die Jungschar – Werbung macht. Und das gleich 700.000 mal.

Denn ca. so viele Kirchenbeitragsvorschreibungen werden in diesen Wochen versendet. Und auf allen Rückseiten findet sich diese Werbung:

Rueckseite_Kirchenbeitrag_Jungschar_druck

Dafür haben wir auch eine eigene „Elternseite“ auf der Homepage eingerichtet, auf der sich die wichtigsten Informationen befinden: wien.jungschar.at/eltern

elternpage

Wir hoffen, dass viele Eltern, Großeltern etc. diese Möglichkeit auch nutzen, um sich für die Jungschar zu interessieren und ihren Kindern oder Enkelkindern die Chance zu bieten tolle Jahre in der Jungschar zu verbringen.

Werbung für die Jungschar

Ein großer Wunsch bei unserer Jungscharumfrage vor einem Jahr war es, dass wir auch mehr Werbung für die Jungschar machen.

Deswegen haben wir dieses Jahr erstmal ein Inserat im  „VORmagazin Kinderguide“ geschalten. Die 4. Ausgabe des VORmagazin Kinderguides erhalten alle ca. 40.000 Wiener Schulkinder der 3. und 4. Volksschulklassen im Oktober kostenlos  – direkt in der Schule zum Lesen und mit nach Hause nehmen (Größe A6)

Zusätzlich werden 60.000 VORmagazin Kinderguides österreichweit bei kindaffinen Veranstaltungen in allen Hauptstädten der Bundesländer verteilt.

Wir hoffen damit einen kleiner Schritt zur besseren Information über die Jungschar gemacht zu haben (auch wenn es nicht billig war).

Die Reform der Erzdiözese Wien und die Jungschar

Am Mittwoch hat Kardinal Schönborn eine große Strukturreform für die Erzdiözese Wien angekündigt. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass es in 10 Jahren nur mehr ca. 200 „Zentralpfarren“ geben soll, die die „Mütter“ für viele kleinere Gemeinden sein sollen. In jeder Zentralpfarre sollen mehrere Priester aktiv sein, die Leitung soll gemeinschaftlich wahrgenommen werden und zwar von Priestern und Laien. Die Filial-Gemeinden haben keinen eigenen Pfarrer mehr und sollen von ehrenamtlichen Laien geleitet werden.

Mit dem neuen Modell der Erzdiözese Wien sehen wir viele Chancen, dass sich das zum Besseren wendet. Denn wer in unserer Diözese große aktive Jungscharpfarren kennt, weiß dass motivierte Gruppenleiter/innen nicht nur viele neu Kinder anziehen, sondern sich auch selbst stark in die Pfarre und den PGR einbringen. Da profitiert die Jungschar und die Pfarre davon.

In Zukunft ist man im Konfliktfall nicht mehr der Allmacht eines Pfarrers ausgeliefert, sondern kann mit einem Pfarrteam gemeinsam diskutieren, wenn es Probleme oder Wünsche an die Jungschar gibt. Die Gruppenleiter/innen können autonomer agieren und ihre persönlichen Charismen ausleben, die oft die Stärke der Jungschar in einer Pfarre sind.

Aber auch für Pfarren ohne Jungschar und mit wenigen Kindern ergeben sich neue Chancen: Denn mit der engeren Zusammenarbeit von Filialgemeinden, kann man auch übergreifend Jungschar machen, in dem es für mehrere Gemeinden eine Jungschargruppe gibt. Das scheitert heute leider auch sehr stark am Denken in Pfarrgrenzen.

Klar ist, dass so eine Reform nicht einfach ist und man auch von einigen liebgewonnen Dingen wird Abschied nehmen müssen. Und das Ausstreiten neuer Strukturen wird oft auch nicht leicht sein und gerade wir als Jungschar werden uns unseren Teil an Autonomie sicher auch in manchen Pfarren und Gemeinden erkämpfen müssen. Die Jungschar-Diözesanleitung wird euch dabei aber sicher zur Seite stehen.

Wenn das funktioniert, könnte sich aller Kirchenaustritte zum Trotz aber auch eine neue Aufbruchsstimmung entwickeln, die auch die Jungschar in vielen Pfarren wieder stärker machen kann. Und wir können damit wieder viele neue Kinder gewinnen, die in der frohen Botschaft Jesu einen guten Zukunftsweg für sich sehen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus, sich hier aktiv einzubringen!

Wir werden euch auf dem laufenden halten, wie die nächsten Schritte in diesem Prozess sind.

Anmerkung: Im ursprünglichen Text wurde die Thematik angesprochen, dass das neue System auch Schwierigkeiten mit Priestern aus anderen Ländern vermeidet. Nachdem dies implizieren könnte, dass wir prinzipiell etwas gegen Priester aus anderen Ländern haben, haben wir den Absatz gestrichen, weil dem natürlich nicht so ist.

Darum brauchen Kinder Jungschar

Am Wochenende waren wir in Großrußbach. Dort haben sich mehr als 700 Pfarrgemeinderät/innen aus dem Vikariat Nord versammelt um gemeinsam in die neue PGR Periode zu starten und den neuen Bischofsvikar kennenzulernen, unseren Kinder- und Jugendbischof Stefan Turnovsky. Wir haben dort an einem Stand für die Jungschar geworben und viel Zuspruch bekommen. Viele Pfarren haben ja Jungschar und haben unser Serviceangebot (kumquat, effata,…) gelobt. Einige andere haben sich sehr interessiert gezeigt, wieder Jungschar in ihren Pfarren zu starten.

Um die PGR-Vertreter/innen zu motivieren haben wir noch rasch einen Folder erstellt, der deutlich machen soll, warum es wichtig für Kinder ist, dass sie in einer Pfarre die Möglichkeit haben in die Jungschar zu gehen. Dabei war das von den Gruppenleiter/innen im letzten Jahr erstellte Jungscharmanifest wieder sehr hilfreich.

Der Folder ist übrigens innerhalb von 2 Tagen (ehrenamtlich) entstanden, weil wir natürlich neben den anderen vielen Dingen die wir tun, dafür wieder einmal viel zu wenig Zeit gehabt haben. Wir sind aber trotzdem sehr zufrieden damit und wer Interesse hat kann sich noch Exemplare im Jungscharbüro holen oder zuschicken lassen, um Werbung für die Jungschar zu machen.

Das Kreuz im Jungscharraum

Vor einigen Tagen haben wir einen Beitrag auf „thema kirche“ entdeckt, wo es um die Probleme einer Pfarrjungschar geht:

In der Debatte über den Gehorsam, um den es hier eigentlich gehen sollte, gibt es viele verschiedene Meinungen. Einige davon sind für mich sehr nachvollziehbar. Aus einem aktuellen Beispiel möchte ich aber zeigen, wohin missverstandener Gehorsam führen kann: Mit viel Geld wurde unser Pfarrhof renoviert, der Pfarrer will diesen „schön erhalten“ und gibt die Devise aus: „Nichts darf aufgehängt werden.“. So bleibt auch der Jungscharraum kahl und unpersönlich. Am Jungscharlager gestalten Kinder individuell ein Kreuz, weil auch dieses im Jungscharraum noch fehlt. Problem: Die vom Pfarrer ausgegebene Weisung muss uneingeschränkt gelten. Diskussion kann es darüber auch keine geben, weil „was der Pfarrer sagt, muss gelten.“ Dieser Interpretation von Gehorsam kann ich mich nicht anschließen und denke wieder einmal über meine Rollen in der Pfarre und in dieser Kirche nach. Harald Niederhuber, 1030 Wien PS: Ich fürchte, dass zwischen der „Debatte im Großen“ und solchen Auswüchsen durchaus ein systematischer Zusammenhang besteht…

(Originalbeitrag hier)

Leider ist das nur eines von vielen Beispielen, wo der Jungschar in der Pfarre das Leben schwer gemacht wird. Wir versuchen in solchen Fällen zu helfen, indem wir andere Menschen bitten, mit dem Pfarrer diesbezüglich zu reden. Im konkreten Fall den Wiener Bischofsvikar Schutzki, der seinerseits sofort reagiert hat und das an den zuständigen Dechant weitergeleitet hat. Wir hoffen, dass es Erfolg hat!

19. DL-Sitzung

Neunzehnmal haben sich die Mitglieder der Diözesanleitung in diesem Jahr getroffen, um wichtige Dinge zu besprechen. Das heißt (wenn man die Ferien abzieht), dass wir alle 2 Wochen eine dreieinhalbstündige Sitzung hatten. Und da sind wir oft nicht fertig geworden. Wir sind in dem Fall die gewählten Ehrenamtlichen (Marcel, Gregor, Marco, Heidi) und die Hauptamtlichen (Lisi, Sandra, Kathi, Conni, Benni).

Gestern jedenfalls war es das letzte Mal in diesem Arbeitsjahr und es gab wieder viel zu besprechen. So zum Beispiel unsere Budgets, das für die Jungschar und das für die Burg Wildegg. Da müssen wir entscheiden, wofür wir das Geld ausgeben wollen.

Um euch einen kleinen Überblick zu geben, um welche Summen es da geht hier einige wichtige Posten unseres Sachbudgets:

Einnahmen (125.000):

  • Veranstaltungen (Grundkurse,..): 27.000
  • Zuschüsse und Subventionen (Stadt, Land, Bund): 66.000
  • Zuschuss Erzdiözese 22.000
  • Behelfsverkauf: 7.000
  • Sonstiges: 3.000

Ausgaben:

  • Büroaufwand (Porto, Kopien, Druck kumquat,…): 65.000
  • Sitzungs-, Reise-, Übernachtungskosten: 12.000
  • Honorare: 16.000.-
  • Veranstaltungen: 18.000.-
  • Sonstiges: 14.000.-

Wen der Zuschuss der Erzdiözese zu den Sachkosten jetzt wenig  vorkommt hat im Verhältnis dazu recht, allerdings kommen dazu noch 150.000 Personalkosten und 15 für Raummiete etc., die nicht in unserem Budget aufscheinen.

Bei der Burg Wildegg haben wir ein Budget von 77.000, wobei ein Großteil davon, nämlich 50.000 aus den Einnahmen der Vermietung stammen, der Rest aus Subventionen. Auch wenn das viel klingt ist es leider sehr wenig im Verhältnis dazu, was alles für Kosten für die nötigen Instandhaltungen entstehen, wo wir immer nur die notwendigsten Sachen durchführen können.

Außerdem haben wir bei der DL einen Bericht vom IDK gehört und die DKA-Projekte beschlossen, die wir dort übernommen haben.

Eine längere Diskussion gab es zum Thema „Pfarrbesuche“. Aus Rückmeldungen aus den Pfarren wissen wir, dass viele mit dem Begriff nichts anfangen können und sogar vermuten, dass wir euch in der Pfarre kontrollieren wollen. DAs ist natürlich ein Blödsinn, denn bei den Pfarrbesuchen geht es darum, die Gruppenleiter/innen bei ihrer Arbeit in den Pfarren zu unterstützen. Wir haben mehr als 30 Minuten um einen gescheiten Begriff gerungen, herausgekommen ist letztendlich „Pfarrjungscharservice“. Wir hoffen, damit

Am Schluss gab es dann auch noch eine Diskussion über die derzeitige Situation im Bereich der Ganztagsschulen und die Auswirkungen auf die Jungschararbeit. Wir haben aber festgestellt, dass es aktuell keinen Handlungsbedarf für uns gibt aber wir das ganze Thema weiter beobachten werden.

Und damit waren dann auch schon wieder dreieinhalb Stunden vorbei.

Die PGR-Wahl naht

Die PGR-Wahl kommt und sie ist natürlich für Kinder und für die Jungschar nicht unwichtig. Schon seit vielen Jahren kämpfen wir für ein besseres Kinderwahlrecht. Manches hat sich auch schon gebessert, aber noch immer ist es so, dass die Kinder nur dann wählen können wenn ihre Eltern auch zur Wahl gehen. Alle Kinder deren Eltern nicht in die Pfarre kommen, sind deshalb von der Wahl ausgeschlossen.

Wir haben daher bei Jungscharforum letzte Woche einstimmig eine Resolution beschlossen, in der verschiedene Forderungen aufgestellt werden. Manche können sofort umgesetzt werden, wie eine ausreichende Information und eine Auseinandersetzung der Kinder mit den Kandidat/innen. Wichtig ist uns natürlich auch, dass nicht die Eltern für die Kinder entscheiden, sondern die Kinder alleine entscheiden, wem ihre Stimme gehört.

Für die Kinder, die ohne Eltern kommen regen wir an zu Überlegen, ob es nicht doch eine Möglichkeit der Stimmabgabe gibt, auch wenn wir wissen, dass diese Möglichkeit so explizit (leider noch) nirgends vorgesehen ist.

Diese Informationen haben wir auch in einen Folder gepackt, der dieser Tage an alle Pfarren geht. Der zweite Folder (der auch dem nächsten kumquat in fünffacher Ausführung beiliegt) ist ein Kinder/Elternfolder, den ihr euren Jungscharkindern mitgeben könnt.

Wir hoffen natürlich auch, dass sich viele Jungschargruppenleiter/innen als Kandidat/innen aufgestellt haben, damit die Jungschar auch im PGR eine kräftige Stimme hat!