Kategorie: Allgemein

Wenn die DL ins Ausland fährt..

… dann ist es wieder so weit und der BuLK findet in Südtirol statt!

Zweimal jährlich treffen sich 8 DLs der österreichischen Diözesen und die der katholischen Jungschar Südtirols mit dem Bundesvorstand und beraten über Themen, entscheiden und gestalten Projekte, die Jungschar in ganz Österreich und Südtirol betreffen. Diesmal war es wieder so weit und der BuLK fand in Ritten, hoch über Bozen statt.

Für dieses Mal haben wir schon im Herbst beschlossen, den BuLK um einen Tag zu verlängern und somit von Freitag bis inklusive Montag intensiv zu arbeiten. Der Grund dafür war nicht die unglaublich tolle Bergkulisse, in der wir tagen durften sondern, dass wir uns intensiv mit der Strategie, das heißt auch der thematischen Ausrichtung und den Schwerpunkten in unserer Arbeit, bis 2025 auseinandersetzen wollten. Ganz unbescheiden kann ich sagen, dass uns das wirklich gut gelungen ist. Wir haben in verschiedenen Kleingruppe und Gesprächsgruppen versucht herauszuarbeiten, was Jungschar für uns ausmacht, was uns eigentlich zur Jungschar gebracht hat und vor allem, was uns dazu bewogen hat, bei der Jungschar zu bleiben. Und das gute Wetter hat möglich gemacht, dass das auch immer wieder draußen passieren konnte.

Neben diesem großen Thema standen natürlich die verschiedenen Feierlichkeiten zum 70er der Jungschar auf der Tagesordnung und einige Mitglieder aus Bundesvorstand und den Diözesanleitungen anderer Diözesen haben sich schon zu unserem Fest auf der Burg angesagt.

Last but not Least kann ich euch noch berichten, dass auch wieder ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur nächsten Kindergroßveranstaltung im Juli 2019 gesetzt wurde. Eine Gesamtleitung für das zweite Kaleidio wurde eingesetzt und beginnt noch diese Woche zu arbeiten, um wieder ein unglaubliches Ferienerlebnis für hunderte Jungscharkinder und Minis aus ganz Österreich möglich zu machen!

Let’s talk about … die Entscheidung für Modell 3

Vor beinahe einem Monat schon haben wir euch an dieser Stelle darüber informiert, dass große Veränderungen auf die Jungschar der Erzdiözese Wien zukommen. Durch bevorstehende Einsparungen und andere Überlegungen im Zusammenhang mit der erfolgten Gründung der Dienststelle „Junge Kirche“ steht auch eine Strukturveränderung an. Damals haben wir euch auch die drei Modelle vorgestellt, die zur Diskussion standen und aus denen eines durch den Erzbischof – nach gründlicher Beratung im Bischofsrat – ausgewählt wurde. 

Wie ihr wisst – die „Junge Kirche“ als Dienststelle, die Jugend, Jungschar und die Seelsorge für alle Ministranten und Ministrantinnen in der Erzdiözese Wien umfasst und unterstützen soll, sind wir nicht allein und auch nicht allein die drei erwähnten Fachbereiche. In der „Jungen Kirche“ gibt es auch hauptamtliche Mitarbeiter/innen, die maßgeblich an diesem Strukturprozess (und anderen Projekten wie der neuen gemeinsamen Zeitschrift) beteiligt sind. Allen voran natürlich Simon Mödl, der Dienststellenleiter. Er leitet in dieser Funktion nicht nur die Dienststelle sondern auch die Projektgruppe mit Mitgliedern aus allen Fachbereichen, die in einer zweitägigen Klausur die vorgestellten Modelle entwickelt hat. Und er hatte auch die Aufgabe, die Modelle dem Bischofsrat vorzustellen, damit dann eine gute und fundierte Entscheidung getroffen werden konnte. 

Mittlerweile ist die Entscheidung verkündet worden – es wurde das dritte Modell. Was das für uns als Diözesanleitung und unsere Arbeit mit und für euch heißt, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten erst herausstellen bzw. zu überlegen sein. Und wir werden euch darüber natürlich am Laufenden halten. Unsere Sichtweise und Überlegungen werdet ihr also noch oft genug dazu hören und lesen. Jetzt räumen wir hier kurz das Feld und überlassen es ausnahmsweise Simon, der aus seiner Sicht über die Entscheidung berichtet.


Beständigkeit durch Wandel

Wenn man möchte, dass manches so bleibt, wie es ist, dann heißt das bisweilen auch, dass man ziemlich viel ändern muss! Wenn wir wollen, dass wir auch heute und morgen Kinder und Jugendliche mit unseren Angeboten erreichen, wenn wir ihnen auch heute und morgen Erlebnisse von Gemeinschaft, Freundschaft, Kirche und Christusbeziehung ermöglichen wollen, wenn wir auch heute und morgen den vielen ehrenamtlich Engagierten möglichst viel Unterstützung und Begleitung anbieten möchten, dann müssen wir unsere Arbeitsweise und Methoden immer wieder daran messen und neu ausrichten.

Schon 2015 ist deshalb auf diözesaner Ebene einiges in Bewegung geraten: ausgehend von der Beobachtung, dass in den Pfarren die Grenzen zwischen der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Ministrant/innen immer mehr verschwimmen, sollten auch auf organisatorischer Ebene diese Bereiche enger zusammenarbeiten. Deshalb wurde am 01.01.2016 die Dienststelle Junge Kirche gegründet.

Seit der Gründung arbeiten wir nun intensiv daran weiter, wie wir in Zukunft den veränderten Bedingungen gerecht werden können. Verschiedene Konzepte wurden erarbeitet und am Ende hat unser Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn eine Entscheidung getroffen. Und die sieht mit 01.01.2018 weitreichende Änderungen in unserer bisherigen Struktur und Arbeitsweise vor:

Anstelle der Struktur mit drei Fachbereichen (Kinderseelsorge/Kath. Jungschar, Jugendseelsorge/Kath. Jugend und Ministrantenseelsorge), tritt eine neue, durchlässigere und auf mehr Vernetzung angelegte Struktur. Die beiden Organisationen Kath. Jungschar und Kath. Jugend werden nicht mehr mit der Kinder- bzw. Jugendseelsorge als Ganze beauftragt, sondern können sich auf ihr eigenes Profil und ihre Themen konzentrieren. Die Junge Kirche stärkt ihr Profil als Servicestelle der EDW für Kinder-, Jugend- und Ministrantenseelsorge. Deshalb gibt es Themenbereiche, die in Zukunft fest verankert werden (etwa „Musik & Liturgie“, „Sakramentenpastoral“ und andere). So sollen auch noch mehr Gruppen und Initiativen erreicht und unterstützt werden, die uns bisher noch nicht als ihre Servicestelle wahrnehmen.

Eine der größten Veränderungen stellen die zukünftigen Aufgaben der derzeitigen Jugendleiter/innen dar. Diese rund 20 Mitarbeiter/innen der Jungen Kirche, die verteilt über das ganze Diözesangebiet derzeit „nur“ für die Kath. Jugend und Jugendseelsorge im Einsatz sind, werden sich in Zukunft auch um die Kinder- und Ministrantenseelsorge in der ganzen Erzdiözese kümmern. Das bedeutet für die Gruppenleiter/innen und Pfarrverantwortlichen vor allem: wir sind in Zukunft noch näher an euch dran und können euch so hoffentlich noch besser unterstützen! Aber auch im Büro am Stephansplatz werdet ihr natürlich weiterhin Ansprechpartner/innen für eure ganz spezifischen Anfragen in Sachen Jungschar finden!

Auch in Zukunft werden wir darauf achten, dass viel Raum für ehrenamtliche Teams und die Beteiligung bzw. Mitarbeit an ganz unterschiedlichen Projekten gegeben sein wird. Zwar bedeuten die Einsparungen, die wir in den kommenden Jahren werden vornehmen müssen auch, dass manches Vertraute nicht mehr oder nur mehr in veränderter Form möglich sein wird. Aber vor allem bedeuten die neue Struktur und die neuen Formen der Zusammenarbeit, dass auch Platz wird für Neues! Wir freuen uns auch in Zukunft auf eure Unterstützung und euer tatkräftiges Engagement. Denn eines ist trotz aller Veränderungen sicher: ohne die vielen vielen ehrenamtlichen Gruppenleiter/innen, Mitarbeiter/innen, Pfarrverantwortlichen usw. usw. geht in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in unserer Erzdiözese gar nichts!

Simon Mödl – Dienststellenleiter Junge Kirche der Erzdiözese Wien

Ich Bulk-e, du Bulk-st, er sie es Bulk-t!

Wir haben wieder ge-Bulk-t! Das heißt, der Bundesleitungskreis (Bulk), das österreichweite Gremium, bestehend aus allen Diözesanleitungen und dem Bundesvorstand, hat wieder getagt. Und dieses Mal waren wir in der Diözese Eisenstadt auf Besuch, genauer gesagt im schönen Südburgenland.

Ein von @marcelkneuer gepostetes Foto am

Natürlich waren wir nicht nur dort, um die gute Aussicht und das leckere Essen zu genießen. Nein, es standen wieder jede Menge wichtige und spannende Themen auf der Tagesordnung.

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Besonders hervorzuheben ist die Wahl, die wir abgehalten haben. Es wurde nämlich wieder ein neuer Bundesvorstand gewählt. Neu mit dabei sind Matthias Drexler (ursprünglich aus der Diözese Innsbruck) und Julia Radlingmayer (Diözese Graz-Seckau) und auch „unsere“ Sandra Fiedler wurde wieder gewählt. Auch unter den Vorsitzenden hat sich bei dieser Wahl etwas getan. Nachdem unsere dritte Vorsitzende Elke Giacomozzi, wie sie so schön gesagt hat, jetzt eine neue AG gründet (sie bekommt nämlich bald Nachwuchs), war klar, dass diese Position neu besetzt werden wird. Und diese neue, dritte im Bunde ist Christina Pfister, die nun gemeinsam mit Sara Dallinger (1. Vorsitzende) und Anne Schütz (2. Vorsitzende) das Vorsitzteam bildet.

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Aber selbstverständlich haben wir in diesen drei arbeitsintensiven Tagen nicht nur gewählt. Es wurden unter anderem auch eine Gesamtleitung und ein ungefährer Zeitplan für die nächste, österreichweite Kindergroßveranstaltung festgelegt. Ja, richtig! Es wird nämlich wieder ein Kaleidio geben! Wo und Wann und so weiter werdet ihr auch ganz bald hier erfahren. Aber eines ist sicher – es wird wieder phänomenal!

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Wenn ihr noch mehr Fotos von diesem Bulk sehen wollt, dann schaut doch auf der Facebook Seite der Katholischen Jugend und Jungschar Eisenstadt vorbei!

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Gruppenstunden planen kann sehr mühsam sein, doch es gibt erprobte Methoden wie du es schneller und besser machen kannst. Abändern von vorhandenen Themen, roten Faden verwenden, etc.  Wenn du es einmal geübt hast, geht es beim nächsten Mal gleich viel schneller.

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Eine Spielbeschreibung lesen und trotzdem keine Ahnung haben wie das Spiel wirklich geht? Das muss nicht sein. Wenn du Jungscharspiele einmal gespielt hast, weißt du wie sie gehen und kannst sie deinen Kindern gleich auch gut erklären.

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Konflikte in der Gruppe sind oft mühsam. Doch es gibt viele Möglichkeiten sie gut zu lösen. Probier einfach ein paar davon gleich aus.

Das und vieles mehr lernst du in nur einer Woche! Buche jetzt rasch noch dein Ticket für einen Sommergrundkurs im Juli oder August:

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Wenn du noch Fragen hast ruf uns unter +431515523396 an oder schick uns ein Email an dlwien@jungschar.at

Warum wir einen Brief zum Thema Gewalt geschrieben haben

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In der Diözesanleitung haben wir uns immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie wir in den Pfarren das Thema psychische Gewalt am besten thematisieren und sicherstellen können, dass Jungschar ein Ort ist, an dem Kinder vor Gewalt geschützt sind. Vor ein paar Monaten haben wir uns entschlossen, einen Brief zu schreiben. Diese Briefe sind in den letzten Tagen in die Pfarren geflattert, zu den Priestern, PGR-Vorsitzenden und Jungschar-Pfarrverantwortlichen.

Wir haben lange überlegt, wie und was wir in den Brief schreiben sollen. Wir wollen nämlich auf keinen Fall so rüberkommen, als ob wir etwas besser wüssten oder  Anweisungen von „oben“ geben.

Das, was wir mit dem Brief aussagen wollen ist, dass Gewalt in ganz unterschiedlichen Formen auftritt. Vor allem psychische Gewalt ist schwer fass- oder sichtbar. Mit psychischer Gewalt ist die auf emotionaler Ebene ausgeübte Gewalt gemeint, zum Beispiel in Form von Isolation, Drohungen, Angstmachen, Beschimpfungen oder Erzeugung von Schuldbedürfnissen (siehe auch www.gewaltinfo.at). Psychische Gewalt ist die häufigste Form von Gewalt. Sie kann überall vorkommen.

Dass Angsmachen auch eine Form von Gewalt ist, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Es ist nicht leicht, auf Traditionen oder Aktionen zu schauen, wie Gruselaktionen oder Mutproben auf Jungscharlagern, bei denen Kindern Angst gemacht wird. Wir bitten euch trotzdem darum, euch gemeinsam hinzusetzen und zu reflektieren, wie es den Kindern in eurer Pfarre geht, ob es Angebote gibt, die Angst oder andere Formen von Gewalt erzeugen, und wie man Gewalt vorbeugen kann.

Gerne laden wir euch auch zu unserer Abendreihe „Wir reden drüber“ ein, die im März stattfindet. Da gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen und zu diskutieren!

Jungschar und Kinderseelsorge sollen Oasen für Kinder sein. „Orte“, an dem Kinder sein dürfen, ohne etwas leisten zu müssen – abseits von Schule und Familie, an dem sie sich einbringen und wohlfühlen können (natürlich sollen Schule und Familie auch solche Orte sein), ohne Angst haben zu müssen.

Ihr könnt uns gern Rückmeldung geben – zum Brief und den Fragestellungen darin!

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Neues Jahr – Neue Dienststelle: Junge Kirche

Seit Anfang Jänner gibt es in der Erzdiözese Wien eine neue Dienststelle – die „Junge Kirche“. Wir sind als Jungschar der Erzdiözese Wien gemeinsam mit der Katholischen Jugend und der Ministrant/innenseelsorge dieser neuen Dienststelle zugeordnet.

Als Jungschar der Erzdiözese Wien sind wir (auch) Teil des Gesamtsystems der Erzdiözese Wien und damit einer „höheren Dienstelle“ zugeordnet. Von 1947 bis 2004 war das die „Katholische Aktion“ (kurz: KA) und von 2004 bis Ende 2015 die „Kategoriale Seelsorge“ (kurz: KTS).

Obwohl wir der KA schon seit 2004 nicht mehr in Hinblick auf Personal- und Finanzentscheidungen zugeordnet sind, sind wir trotzdem (vor allem weil in der KA viele andere Organisationen mit ehrenamtlich gewählten Diözesanleitungen vertreten sind) weiterhin ein KA-Mitglied und nehmen an Sitzungen und Vernetzungen teil.

Aufgrund verschiedenster Gründe (u.a. die Einsparungsziele der Erzdiözese*) wurden wir Ende 2014 darüber informiert, dass in der Erzdiözese Wien eine neue Dienststelle errichtet werden sollte, in der Katholische Jungschar, Katholische Jugend und Ministrant/innenseelsorge vereint werden sollten. Im Jahr 2015 hat es dann einen (nicht sehr einfachen) Prozess gegeben, wo wir gemeinsam mit Jugend und Ministrant/innen geschaut haben, wie diese Dienststelle „Junge Kirche“ aussehen kann.

In manchen Bereichen haben wir Gemeinsamkeiten gefunden, in einigen sind Unterschiede sichtbar geworden. Und so wird es dieses Jahr einen nächsten Prozess geben, um die „Junge Kirche“ (weiter) zu entwickeln.

Wir sehen der neuen Dienststelle positiv entgegen und hoffen, dass wir die Dienststelle so gestalten können, dass die Menschen, die sich auf Pfarrebene engagieren, möglichst gut unterstützt werden!

* Bis 2021 sollen wir 30% unseres Personals und unseres Sachbudgets einsparen. Eine erste Einsparung hat es schon gegeben, unsere Organisationssekretärin hat nämlich seit Oktober nur mehr 20 statt 40 Stunden. Und sie ist in Zukunft auch direkt dem Bereich der Jungen Kirche zugeordnet.

Spezielle Weihnachtskarten

Jedes Jahr überlegen wir, welche Weihnachtskarten wir unseren Mitarbeiter/innen schicken. Schon vorm Sommer wird überlegt, wer diese Weihnachtskarten für uns produzieren kann.

Heuer haben wir uns dazu entschlossen, sie von I-CARD, einem nordostindischen Projektpartner der Dreikönigsaktion, gestalten und produzieren zu lassen. I-CARD ist das Beispielprojekt der Sternsingeraktion 2016. Zwei Mitarbeiter/innen waren vor zwei Wochen in unserer Diözese, um ihr Projekt vorzustellen – darüber hat Moni im letzten Blogeintrag geschrieben.

Das Ergebnis war durchaus überraschend – eine Weihnachtskarte im Bollywood-Style!

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Wir waren nicht ganz sicher, ob wir sie so verwenden können. Sind doch Weihnachtskarten hier bei uns weniger poppig…Wir haben uns dann dazu entschlossen, sie zu verwenden, schließlich haben recht viele Menschen daran gearbeitet – Father Thomas, der Leiter von I-Card, hat uns Fotos geschickt, die wir euch nicht vorenthalten wollen… und warum denn nicht mal etwas andere Weihnachtskarten verwenden?!

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Nachdem die Karten dann aber bei uns im Büro waren, waren wir von der Qualität nicht sehr überzeugt. Die Karten wurden beim Falten kaputt. Auch Father Thomas war dieser Meinung und schrieb uns: „Absolutely sorry for the delay in supplying Christmas Cards. We had to redo the entire set of cards as the first ones we made did not appear good to my satisfaction.“

Schlussendlich haben wir neue Karten bekommen. In einem etwas anderen Layout und in viel besserer Ausführung. Die verwenden wir jetzt.

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Und mittlerweile sind die Projektpartner/innen auch von ihrem Österreich-Besuch wieder zurück. Und Father Thomas schreibt:

„Dear Bettina,
Greetings to you and thanks for everything. Our I-CARD team reached back this morning. we spent the whole day discussing with them and learning from their experiences. In the evening we saw their pictures. It was a wonderful experinece, both for them, and for all our I-CARD family. We all felt we traveled with them to Europe and returned.
Once again, thanks for all your help, and encouragement. You have made us proud
Fr. Thomas“

Ein Projektpartner/innenbesuch kann teuer werden…

Der Projektpartner/innen-Besuch 2015 begann für unsere Gäste gleich sehr turbulent: Der Lufthansa-Streik machte alle guten Pläne zunichte und sorgte dafür, dass unsere acht Gäste nicht gemeinsam in Europa landeten, sondern in verschiedenen Flugzeugen – und in verschiedenen Staaten. Die Hälfte landete in der Schweiz und die andere Gruppe mit unseren beiden Gästen Gayetri und Puspa verbrachte einige Stunden auf dem Pariser Flughafen. In weiser Voraussicht hatten sie nicht nur Rupien, sondern auch 90 Euro dabei, um in der langen Wartezeit etwas gegen den Hunger und Durst kaufen zu können. So gerüstet machten sich die vier auf, um sich in einem Restaurant am Flughafen an einem Kaffee und einer Kleinigkeit zu Essen zu laben. Doch es erwartete sie eine böse Überraschung: Die hierzu befragte Kellnerin antwortete auf die Frage „How much is a coffee?“ mit „two-ten“. Auch auf die bereits etwas beunruhigte Rückfrage „A Coffee is really 210 (twohundredandten) Euros?“ erfolgte lediglich die mürrische Antwort „Yes, two-ten“ und die Kellnerin eilte von dannen. Als dann auch noch das Mineralwasser 190 Euro kostete, waren unsere indischen Gäste endgültig vom Preisniveau in Europa schockiert – und hungerten und dürsteten bis zum Abflug. Erst in der Luft erlöste sie ein freundlicher Steward, der sie mit reichlich Wasser versorgte…

Diese Anekdote erzählten uns Puspa und Gayetri am ersten gemeinsamen Abend in Wien. Und ab dem Zeitpunkt wurde es immer teurer: Wenn wir uns einen Tanz am Ende des Programms wünschten, wurden uns 100 Euro verrechnet (oder 50, wenn man nur mit einem Auge hinsieht).

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Ein Lied kostete 200 Euro und der Preis für die Namen der besuchten Kinder auf Assamesisch wurde auf 400 Euro für 20 Namen angesetzt.

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Dafür kalkulierten wir dann aber auch 5 Euro pro Minute fürs zu spät Kommen und das Vergessen des Laptops wurde aufgrund des dadurch dramatisch erhöhten Stresspegels mit 500 Euro verbucht.

Am letzten Abend – nach unserer 575km langen Reise durch die Diözese, nach 12 tollen Besuchen und über 690 begeisterten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – wurde dann gemeinsam abgerechnet. Glücklicherweise einigten wir uns schließlich darauf, unsere gegenseitigen Schulden in Kaffee zu bezahlen: einen Kaffee pro 210 Euro. Denn wie wir ja jetzt wissen, ist das der Preis für einen Kaffee…

Wie ihr also seht, kann ein Projektpartner/innenbesuch seeehr teuer werden, egal ob man in Euro oder in Kaffee bezahlt. Aber das Gute ist und das weiß ich nach dieser genialen Woche ganz genau: ES ZAHLT SICH AUS! 🙂

Auf BuLk!

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Letztes Wochenende sind wir – Marco, Veronika, Mia, Moni, Johanna, Nani und ich – nach Leibnitz gefahren, um von Freitag bis Sonntag am Bundesleitungskreis der Katholischen Jungschar Österreich (kurz: BuLk) in Seggauberg teilzunehmen.

Der BuLk ist immer ein besonderes Ereignis! Jungschar-Vertreter/innen aus allen Diözesen treffen sich, um zu reflektieren, Meinungen auszutauschen und Beschlüsse zu fassen. Da kann es manchmal ganz schön heiß her gehen. Deswegen haben wir auf diesem BuLk probiert, die Methode der Gewaltfreien Kommunikation anzuwenden, um in hitzigen Diskussionen zu Wort und auf den Punkt zu kommen, ohne andere zu überfahren. Mehr Infos zur Gewaltfreien Kommunikation findest du auf unserer Homepage.

Themen des heurigen Herbst BuLks waren unter anderem:

• Die nächsten Kindergroßveranstaltung. Wir waren vom Kaleido so begeistert, dass wir wieder eine Großveranstaltung machen wollen, voraussichtlich im Jahr 2018. Genaueres wird in den nächsten Monaten geklärt. Wenn du uns dabei unterstützen willst, kannst du dich jetzt schon bei uns melden!
• Ein Input zum Thema Fundraising: Wir haben uns ausführlich damit beschäftigt, was das genau sein kann und ob wir das im Bereich der DKA anwenden wollen. Ergebnis gibt es aber noch keines.
• Überlegungen wie man den Geburtstag der Jungschar begehen kann. Geburtstag, hä? Ja, wir – die Katholische Jungschar – werden im Jahr 2017 schon 70 Jahre alt und wollen das auch ein klein bisschen feiern – nähere Infos dazu folgen!
Das Videomagazin. Wir haben unsere Idee vorgestellt und sind auf positives Echo bei den anderen Diözesen gestossen. Jetzt wird eine Arbeitsgruppe überlegen, wie wir das gemeinsam im nächsten Jahr gut umsetzen können.

Außerdem haben wir den neuen Grazer Bischof Krautwaschel kennengelernt und mit ihm Messe gefeiert. Und wir finden, dass das ein sehr toller Bischof ist (nicht nur weil er früher auch mal kurz bei der Jungschar mitgearbeitet hat). Hier macht er gerade ein Selfie mit der Grazer DL zu den Kinderrechten:

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Weitere Bilder findest du bei der Jungschar Graz!

Neue Kommunikationswege der Jungschar (2)

Neben WhatsApp gibt es aber auch noch weitere Projekte um die Kommunikation und das Service zu verbessern. Nachdem immer mehr Menschen Videos (und insbesondere Youtube) als Informationsquelle nutzen, haben auch wir uns entschlossen hier aktiv zu werden und einmal eine erste Version eines Videomagazins zu produzieren:

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Sie soll dazu dienen um den Aufwand für so ein Projekt einmal richtig einzuschätzen und zu testen welche Möglichkeiten wir haben.

Prinzipiell haben wir festgestellt, dass es gut ist, wenn wir jemanden haben, der/die professionell die Kamera bedient und auch den Schnitt macht. Das erleichtert viel und beschleunigt auch den Produktionsprozess.

Bei diesem ersten Magazin haben wir zwar ein Drehbuch gehabt, das aber erst sehr kurzfristig entstanden ist. Da haben wir gelernt, dass es gut ist so etwas mit mehr Vorlauf zu produzieren und auch die Moderator/innen rechtzeitig in den Prozess einzubeziehen. Das macht es für sie leichter eigene Texte für die Inhalte zu formulieren.

Beim Skype-Gespräch werden wir beim nächsten Mal wohl eine andere technische Lösung suchen. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Natürlich ist das Magazin lang, aber das liegt daran, dass wir einfach viel ausprobieren wollten. Anschauen kann man es hier:

Jetzt werden wir einmal mit anderen Jungschar-Diözesanleitungen reden, weil wir glauben dass es sinnvoll wäre hier einiges gemeinsam zu produzieren. Das Internet kennt keine Grenzen ….