Der Sommer kann kommen

Vergangenes Wochenende hat das Grundkurs-Team (das sind all jene aus der DL, dem JS-Büro und Mitarbeiter/innen, die die Grundkurse der JS Wien leiten) seine alljährliche Klausur auf der Burg Wildegg abgehalten.

Gruppenfoto Grundkursteam

 

Von Freitag bis Sonntag haben wir uns nicht nur mit spannenden Themen wie Computerspiele, Gehirnentwicklung oder Traditionen beschäftigt und Änderungen im Programm diskutiert sondern, wir ihr sehen könnt, auch jede Menge Spaß gehabt. Wir haben Computerspiele „in echt“ gespielt z.B. Pacman, Angry Birds oder Candy Crush:

Computerspiel

Computerspiel

Wir sind schon bereit für den Grundkurssommer auf der Burg Wildegg! Vielleicht sehen wir uns ja?

Ich Bulk-e, du Bulk-st, er sie es Bulk-t!

Wir haben wieder ge-Bulk-t! Das heißt, der Bundesleitungskreis (Bulk), das österreichweite Gremium, bestehend aus allen Diözesanleitungen und dem Bundesvorstand, hat wieder getagt. Und dieses Mal waren wir in der Diözese Eisenstadt auf Besuch, genauer gesagt im schönen Südburgenland.

Ein von @marcelkneuer gepostetes Foto am

Natürlich waren wir nicht nur dort, um die gute Aussicht und das leckere Essen zu genießen. Nein, es standen wieder jede Menge wichtige und spannende Themen auf der Tagesordnung.

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Besonders hervorzuheben ist die Wahl, die wir abgehalten haben. Es wurde nämlich wieder ein neuer Bundesvorstand gewählt. Neu mit dabei sind Matthias Drexler (ursprünglich aus der Diözese Innsbruck) und Julia Radlingmayer (Diözese Graz-Seckau) und auch „unsere“ Sandra Fiedler wurde wieder gewählt. Auch unter den Vorsitzenden hat sich bei dieser Wahl etwas getan. Nachdem unsere dritte Vorsitzende Elke Giacomozzi, wie sie so schön gesagt hat, jetzt eine neue AG gründet (sie bekommt nämlich bald Nachwuchs), war klar, dass diese Position neu besetzt werden wird. Und diese neue, dritte im Bunde ist Christina Pfister, die nun gemeinsam mit Sara Dallinger (1. Vorsitzende) und Anne Schütz (2. Vorsitzende) das Vorsitzteam bildet.

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Aber selbstverständlich haben wir in diesen drei arbeitsintensiven Tagen nicht nur gewählt. Es wurden unter anderem auch eine Gesamtleitung und ein ungefährer Zeitplan für die nächste, österreichweite Kindergroßveranstaltung festgelegt. Ja, richtig! Es wird nämlich wieder ein Kaleidio geben! Wo und Wann und so weiter werdet ihr auch ganz bald hier erfahren. Aber eines ist sicher – es wird wieder phänomenal!

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Wenn ihr noch mehr Fotos von diesem Bulk sehen wollt, dann schaut doch auf der Facebook Seite der Katholischen Jugend und Jungschar Eisenstadt vorbei!

Die besondere Klo-Gruppenstunde

Eigentlich heißt Gruppenstunde für 10-12jährige ja „Sanitation & dignity„, aber nachdem es hier nur um Klos geht kann man sie verkürzt sicher auch Klo-Gruppenstunde nennen. Der Hintergrund zu der Gruppenstunde ist eigentlich ein sehr trauriger, denn fast die Hälfte aller Menschen – rund 2,6 Milliarden Menschen (42 Prozent der Weltbevölkerung) – müssen ohne sanitäre Einrichtungen auskommen. Die negativen Auswirkungen auf Hygiene, Trinkwasserqualität und damit auf Wohlbefinden und Gesundheit sind groß.

Warum die Gruppenstunde aber eine besondere ist ist ein ganz anderer. Sie ist nämlich das 1000. Modell in unserer Modelldatenbank. Darauf sind wir ziemlich stolz, denn das heißt, dass ihr als Gruppenleiter/innen einen ziemlich großen Fundus an Modellen habt auf den ihr bei der Jungschararbeit zurückgreifen könnt.

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Nicht alles sind Gruppenstunden, sondern es gibt auch einige andere Kategorien: So gibt es 15 Ausflüge (Rausgehaktionen) und 73 Basteltipps. Dazu kommen dann 59 Bausteine, also Methoden die nicht eine ganze Gruppenstunde ergeben. Das Herzstück aber sind die 527 Gruppenstunden.

Dann gibt es noch 62 Modelle fürs Lagerprogramm und 59 Modelle für Kindergottesdienste. Ein besonderer Teil sind auch die 205 kooperativen Spiele, die schon seit längerem auch über eine eigene mobile Seite abrufbar sind.

Knapp 15 Jahre haben wir gebraucht, bis wir alle diese Modelle in die Datenbank bekommen haben. Aber damit ist noch lange nicht Schluss. In den letzten Tagen haben wir viele Modelle zur Fasten- und Osterzeit hinzugefügt. Und auch die Gottesdienstmodelle werden noch viel mehr werden. Am Schluss soll es für jedes Lesejahr für fast jeden Sonntag ein Evangeliums- und ein Lesungsmodell geben. Demnächst werden alle Modelle auch in einer Mobilversion abrufbar sein.

Wir hoffen damit einiges dazu beitragen zu können, damit die Kinder in der Jungschar möglichst interessante und gut gestaltete Gruppenstunden, Gottesdienste und Lager erleben.

P.S. Viele Modelle gibt es immer noch nur auf Papier und nicht digital. Wenn du uns dabei unterstützen willst, sie in die Datenbank einzugeben melde dich bei uns: dlwien@jungschar.at.

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Gruppenstunden planen kann sehr mühsam sein, doch es gibt erprobte Methoden wie du es schneller und besser machen kannst. Abändern von vorhandenen Themen, roten Faden verwenden, etc.  Wenn du es einmal geübt hast, geht es beim nächsten Mal gleich viel schneller.

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Eine Spielbeschreibung lesen und trotzdem keine Ahnung haben wie das Spiel wirklich geht? Das muss nicht sein. Wenn du Jungscharspiele einmal gespielt hast, weißt du wie sie gehen und kannst sie deinen Kindern gleich auch gut erklären.

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Konflikte in der Gruppe sind oft mühsam. Doch es gibt viele Möglichkeiten sie gut zu lösen. Probier einfach ein paar davon gleich aus.

Das und vieles mehr lernst du in nur einer Woche! Buche jetzt rasch noch dein Ticket für einen Sommergrundkurs im Juli oder August:

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Wenn du noch Fragen hast ruf uns unter +431515523396 an oder schick uns ein Email an dlwien@jungschar.at

Warum wir einen Brief zum Thema Gewalt geschrieben haben

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In der Diözesanleitung haben wir uns immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie wir in den Pfarren das Thema psychische Gewalt am besten thematisieren und sicherstellen können, dass Jungschar ein Ort ist, an dem Kinder vor Gewalt geschützt sind. Vor ein paar Monaten haben wir uns entschlossen, einen Brief zu schreiben. Diese Briefe sind in den letzten Tagen in die Pfarren geflattert, zu den Priestern, PGR-Vorsitzenden und Jungschar-Pfarrverantwortlichen.

Wir haben lange überlegt, wie und was wir in den Brief schreiben sollen. Wir wollen nämlich auf keinen Fall so rüberkommen, als ob wir etwas besser wüssten oder  Anweisungen von „oben“ geben.

Das, was wir mit dem Brief aussagen wollen ist, dass Gewalt in ganz unterschiedlichen Formen auftritt. Vor allem psychische Gewalt ist schwer fass- oder sichtbar. Mit psychischer Gewalt ist die auf emotionaler Ebene ausgeübte Gewalt gemeint, zum Beispiel in Form von Isolation, Drohungen, Angstmachen, Beschimpfungen oder Erzeugung von Schuldbedürfnissen (siehe auch www.gewaltinfo.at). Psychische Gewalt ist die häufigste Form von Gewalt. Sie kann überall vorkommen.

Dass Angsmachen auch eine Form von Gewalt ist, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Es ist nicht leicht, auf Traditionen oder Aktionen zu schauen, wie Gruselaktionen oder Mutproben auf Jungscharlagern, bei denen Kindern Angst gemacht wird. Wir bitten euch trotzdem darum, euch gemeinsam hinzusetzen und zu reflektieren, wie es den Kindern in eurer Pfarre geht, ob es Angebote gibt, die Angst oder andere Formen von Gewalt erzeugen, und wie man Gewalt vorbeugen kann.

Gerne laden wir euch auch zu unserer Abendreihe „Wir reden drüber“ ein, die im März stattfindet. Da gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen und zu diskutieren!

Jungschar und Kinderseelsorge sollen Oasen für Kinder sein. „Orte“, an dem Kinder sein dürfen, ohne etwas leisten zu müssen – abseits von Schule und Familie, an dem sie sich einbringen und wohlfühlen können (natürlich sollen Schule und Familie auch solche Orte sein), ohne Angst haben zu müssen.

Ihr könnt uns gern Rückmeldung geben – zum Brief und den Fragestellungen darin!

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Marcos Besuch in Indien

Als ich begann meine private Reise nach Indien zu planen kam mir relativ schnell in den Sinn auch ProjektpartnerInnen der DKA in Indien zu besuchen. Manchmal kann es auch Vorteile haben Vorsitzender der Jungschar zu sein und nur einige Mails mit der DKA-Verantwortlichen für Nordindien später hatte ich einen Kontakt.

Am 10.02 durfte ich mich also mit einigen VertreterInnen der Thoughtshop Foundation und ihres Projektes im südlichen Kolkata treffen. Nach kürzer Zeit war klar, ihre Arbeitsweise ist der der Jungschar sehr ähnlich, auch wenn sie noch andere Probleme zu bewältigen haben. Vor mir saßen um die 20 „Teamleader“ zwischen 18 und 30 welche in sogenannten Youth Ressource Cells mit Kindergruppen arbeiten.

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Wie bei uns versuchen also Jugendliche einen angenehmen und sicheren Rückzugsort für Kinder bereit zu stellen in dem sich diese frei austauschen können und mit ihren Problemen ernst genommen werden. Die Treffen sind wöchentlich für zwei bis drei Stunden mit bis zu 25 Kindern zwischen 10 und 16 die ähnlich wie in unseren Gruppenstunden wird sich spielerisch einem Thema genähert, gleich wurden mir dabei Kartenspiele und Würfel gezeigt mit denen zum Thema Gewalt, Kinderheirat oder Genderstereotypen gearbeitet wird. Beispiele dieser Spiele könnt ihr auf der Homepage der Organisation sehen und downloaden. Klickt dafür einfach hier …

Als ich in dem Gespräch gefragt wurde was wir in unserem Land denn gegen Kinderarbeit und Kinderhandel tun würden, als wäre die Existenz dieser Dinge selbstverständlich war ich schon froh darüber berichten zu können, dass es diese Probleme bei uns so gut wie nicht mehr gibt. Doch beim Thema physischer und psychischer Gewalt konnte ich ein bisschen etwas über die Kampagnen von vor 30 Jahren zum Thema Gewaltverbot und unserem derzeitigem Thema der Angst berichten.

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Spannend war auch das Thema der Arbeit mit Eltern und das oft das bisschen Kontakt mit diesen um einiges anstrengender sein kann als tagelang mit Kindern zu arbeiten. Bei der Beantwortung einer Frage dazu wurde mir erst bewusst das es manchmal auch ein großer Vorteil sein kann Teil einer großen und bekannten Organisation zu sein in der viele der Eltern schon selber waren und so eine gute Vorstellung und ein gutes Bild davon haben.

Es war für mich ein toller Besuch und ich habe den Austausch wirklich genossen, hier hat einfach der selbe Geist und das selbe Engagement wie in der Jungschar geherrscht. Der klare Fokus auf die Verbesserung des Lebens dieser Kinder und Jugendlichen hat mir dabei stark zu denken gegeben und kann vielleicht auch für uns in der Jungschar als Anreiz dienen viel Energie in die Lobbyarbeit zu stecken denn auch in Österreich ist noch nicht alles perfekt für Kinder.

Schöne Grüße aus Indien =)
Marco
(Vorsitzender Jungschar der EDW)

Neues Jahr – Neue Dienststelle: Junge Kirche

Seit Anfang Jänner gibt es in der Erzdiözese Wien eine neue Dienststelle – die „Junge Kirche“. Wir sind als Jungschar der Erzdiözese Wien gemeinsam mit der Katholischen Jugend und der Ministrant/innenseelsorge dieser neuen Dienststelle zugeordnet.

Als Jungschar der Erzdiözese Wien sind wir (auch) Teil des Gesamtsystems der Erzdiözese Wien und damit einer „höheren Dienstelle“ zugeordnet. Von 1947 bis 2004 war das die „Katholische Aktion“ (kurz: KA) und von 2004 bis Ende 2015 die „Kategoriale Seelsorge“ (kurz: KTS).

Obwohl wir der KA schon seit 2004 nicht mehr in Hinblick auf Personal- und Finanzentscheidungen zugeordnet sind, sind wir trotzdem (vor allem weil in der KA viele andere Organisationen mit ehrenamtlich gewählten Diözesanleitungen vertreten sind) weiterhin ein KA-Mitglied und nehmen an Sitzungen und Vernetzungen teil.

Aufgrund verschiedenster Gründe (u.a. die Einsparungsziele der Erzdiözese*) wurden wir Ende 2014 darüber informiert, dass in der Erzdiözese Wien eine neue Dienststelle errichtet werden sollte, in der Katholische Jungschar, Katholische Jugend und Ministrant/innenseelsorge vereint werden sollten. Im Jahr 2015 hat es dann einen (nicht sehr einfachen) Prozess gegeben, wo wir gemeinsam mit Jugend und Ministrant/innen geschaut haben, wie diese Dienststelle „Junge Kirche“ aussehen kann.

In manchen Bereichen haben wir Gemeinsamkeiten gefunden, in einigen sind Unterschiede sichtbar geworden. Und so wird es dieses Jahr einen nächsten Prozess geben, um die „Junge Kirche“ (weiter) zu entwickeln.

Wir sehen der neuen Dienststelle positiv entgegen und hoffen, dass wir die Dienststelle so gestalten können, dass die Menschen, die sich auf Pfarrebene engagieren, möglichst gut unterstützt werden!

* Bis 2021 sollen wir 30% unseres Personals und unseres Sachbudgets einsparen. Eine erste Einsparung hat es schon gegeben, unsere Organisationssekretärin hat nämlich seit Oktober nur mehr 20 statt 40 Stunden. Und sie ist in Zukunft auch direkt dem Bereich der Jungen Kirche zugeordnet.

Spezielle Weihnachtskarten

Jedes Jahr überlegen wir, welche Weihnachtskarten wir unseren Mitarbeiter/innen schicken. Schon vorm Sommer wird überlegt, wer diese Weihnachtskarten für uns produzieren kann.

Heuer haben wir uns dazu entschlossen, sie von I-CARD, einem nordostindischen Projektpartner der Dreikönigsaktion, gestalten und produzieren zu lassen. I-CARD ist das Beispielprojekt der Sternsingeraktion 2016. Zwei Mitarbeiter/innen waren vor zwei Wochen in unserer Diözese, um ihr Projekt vorzustellen – darüber hat Moni im letzten Blogeintrag geschrieben.

Das Ergebnis war durchaus überraschend – eine Weihnachtskarte im Bollywood-Style!

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Wir waren nicht ganz sicher, ob wir sie so verwenden können. Sind doch Weihnachtskarten hier bei uns weniger poppig…Wir haben uns dann dazu entschlossen, sie zu verwenden, schließlich haben recht viele Menschen daran gearbeitet – Father Thomas, der Leiter von I-Card, hat uns Fotos geschickt, die wir euch nicht vorenthalten wollen… und warum denn nicht mal etwas andere Weihnachtskarten verwenden?!

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Nachdem die Karten dann aber bei uns im Büro waren, waren wir von der Qualität nicht sehr überzeugt. Die Karten wurden beim Falten kaputt. Auch Father Thomas war dieser Meinung und schrieb uns: „Absolutely sorry for the delay in supplying Christmas Cards. We had to redo the entire set of cards as the first ones we made did not appear good to my satisfaction.“

Schlussendlich haben wir neue Karten bekommen. In einem etwas anderen Layout und in viel besserer Ausführung. Die verwenden wir jetzt.

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Und mittlerweile sind die Projektpartner/innen auch von ihrem Österreich-Besuch wieder zurück. Und Father Thomas schreibt:

„Dear Bettina,
Greetings to you and thanks for everything. Our I-CARD team reached back this morning. we spent the whole day discussing with them and learning from their experiences. In the evening we saw their pictures. It was a wonderful experinece, both for them, and for all our I-CARD family. We all felt we traveled with them to Europe and returned.
Once again, thanks for all your help, and encouragement. You have made us proud
Fr. Thomas“

Ein Projektpartner/innenbesuch kann teuer werden…

Der Projektpartner/innen-Besuch 2015 begann für unsere Gäste gleich sehr turbulent: Der Lufthansa-Streik machte alle guten Pläne zunichte und sorgte dafür, dass unsere acht Gäste nicht gemeinsam in Europa landeten, sondern in verschiedenen Flugzeugen – und in verschiedenen Staaten. Die Hälfte landete in der Schweiz und die andere Gruppe mit unseren beiden Gästen Gayetri und Puspa verbrachte einige Stunden auf dem Pariser Flughafen. In weiser Voraussicht hatten sie nicht nur Rupien, sondern auch 90 Euro dabei, um in der langen Wartezeit etwas gegen den Hunger und Durst kaufen zu können. So gerüstet machten sich die vier auf, um sich in einem Restaurant am Flughafen an einem Kaffee und einer Kleinigkeit zu Essen zu laben. Doch es erwartete sie eine böse Überraschung: Die hierzu befragte Kellnerin antwortete auf die Frage „How much is a coffee?“ mit „two-ten“. Auch auf die bereits etwas beunruhigte Rückfrage „A Coffee is really 210 (twohundredandten) Euros?“ erfolgte lediglich die mürrische Antwort „Yes, two-ten“ und die Kellnerin eilte von dannen. Als dann auch noch das Mineralwasser 190 Euro kostete, waren unsere indischen Gäste endgültig vom Preisniveau in Europa schockiert – und hungerten und dürsteten bis zum Abflug. Erst in der Luft erlöste sie ein freundlicher Steward, der sie mit reichlich Wasser versorgte…

Diese Anekdote erzählten uns Puspa und Gayetri am ersten gemeinsamen Abend in Wien. Und ab dem Zeitpunkt wurde es immer teurer: Wenn wir uns einen Tanz am Ende des Programms wünschten, wurden uns 100 Euro verrechnet (oder 50, wenn man nur mit einem Auge hinsieht).

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Ein Lied kostete 200 Euro und der Preis für die Namen der besuchten Kinder auf Assamesisch wurde auf 400 Euro für 20 Namen angesetzt.

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Dafür kalkulierten wir dann aber auch 5 Euro pro Minute fürs zu spät Kommen und das Vergessen des Laptops wurde aufgrund des dadurch dramatisch erhöhten Stresspegels mit 500 Euro verbucht.

Am letzten Abend – nach unserer 575km langen Reise durch die Diözese, nach 12 tollen Besuchen und über 690 begeisterten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – wurde dann gemeinsam abgerechnet. Glücklicherweise einigten wir uns schließlich darauf, unsere gegenseitigen Schulden in Kaffee zu bezahlen: einen Kaffee pro 210 Euro. Denn wie wir ja jetzt wissen, ist das der Preis für einen Kaffee…

Wie ihr also seht, kann ein Projektpartner/innenbesuch seeehr teuer werden, egal ob man in Euro oder in Kaffee bezahlt. Aber das Gute ist und das weiß ich nach dieser genialen Woche ganz genau: ES ZAHLT SICH AUS! 🙂

Auf BuLk!

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Letztes Wochenende sind wir – Marco, Veronika, Mia, Moni, Johanna, Nani und ich – nach Leibnitz gefahren, um von Freitag bis Sonntag am Bundesleitungskreis der Katholischen Jungschar Österreich (kurz: BuLk) in Seggauberg teilzunehmen.

Der BuLk ist immer ein besonderes Ereignis! Jungschar-Vertreter/innen aus allen Diözesen treffen sich, um zu reflektieren, Meinungen auszutauschen und Beschlüsse zu fassen. Da kann es manchmal ganz schön heiß her gehen. Deswegen haben wir auf diesem BuLk probiert, die Methode der Gewaltfreien Kommunikation anzuwenden, um in hitzigen Diskussionen zu Wort und auf den Punkt zu kommen, ohne andere zu überfahren. Mehr Infos zur Gewaltfreien Kommunikation findest du auf unserer Homepage.

Themen des heurigen Herbst BuLks waren unter anderem:

• Die nächsten Kindergroßveranstaltung. Wir waren vom Kaleido so begeistert, dass wir wieder eine Großveranstaltung machen wollen, voraussichtlich im Jahr 2018. Genaueres wird in den nächsten Monaten geklärt. Wenn du uns dabei unterstützen willst, kannst du dich jetzt schon bei uns melden!
• Ein Input zum Thema Fundraising: Wir haben uns ausführlich damit beschäftigt, was das genau sein kann und ob wir das im Bereich der DKA anwenden wollen. Ergebnis gibt es aber noch keines.
• Überlegungen wie man den Geburtstag der Jungschar begehen kann. Geburtstag, hä? Ja, wir – die Katholische Jungschar – werden im Jahr 2017 schon 70 Jahre alt und wollen das auch ein klein bisschen feiern – nähere Infos dazu folgen!
Das Videomagazin. Wir haben unsere Idee vorgestellt und sind auf positives Echo bei den anderen Diözesen gestossen. Jetzt wird eine Arbeitsgruppe überlegen, wie wir das gemeinsam im nächsten Jahr gut umsetzen können.

Außerdem haben wir den neuen Grazer Bischof Krautwaschel kennengelernt und mit ihm Messe gefeiert. Und wir finden, dass das ein sehr toller Bischof ist (nicht nur weil er früher auch mal kurz bei der Jungschar mitgearbeitet hat). Hier macht er gerade ein Selfie mit der Grazer DL zu den Kinderrechten:

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Weitere Bilder findest du bei der Jungschar Graz!