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Der Grundkurssommer ist vorbei

Mit dem Ende des 3. Kurses ist auch der diesjährige Grundkurssommer auf der Burg vorbei. Jetzt heißt es noch zusammenräumen und viel putzen und dann übernimmt die Arbeitswoche.

Der 3.Grundkurs in diesem Sommer war wieder ein wenig anders als die anderen, unter anderem deswegen weil die Teilnehmer/innen im Durchschnitt um einiges älter waren. Mit 30 Teilnehmer/innen und 7 Leuten im Kursteam war es im Speisesaal schon recht eng. Auf unserer Homepage findet ihr einige Bilder vom Kurs….

Und wir haben natürlich wieder einige Kurzvideos gemacht, damit auch alle die noch nicht da waren ein bisschen ein Gefühl bekommen, wie es hier ist. Der nächste Grundkurs ist übrigens schon in den Semesterferien, das wird einmal ein ganz anderes Erlebnis!

Wild Days of Cinema 2012

Schon seit 9 Jahren gibt es auf der Burg Wildegg zwischen den Grundkursen die „Wild Days of Cinema“, umgangssprachlich auch einfach „Filmwoche“ genannt. Hier gibt es die Möglichkeit für aktive und ehemalige Menschen aus der Jungschar eine Woche lang viele Filme zu schauen und in lockerer Atmosphäre gemeinsam darüber zu diskutieren.

Das diesjährige Thema lautete „Utopia“, zu dem wir ja auch schon ein kumquat gemacht haben. Damit das ganze nicht zu trocken abläuft gibt es eine nettes Rahmenprogramm: Die Woche ist als „Filmfestival“ gestaltet, wo die Teilnehmer/innen Filmkritiker/innen sind, die in mehreren Jurys den besten Film, Darsteller/in usw. küren. Und jeden Abend gibt es vor dem Film einen „Roten Teppich“, wo man auch passend zum Film verkleidet kommen kann.

Erfreulich ist, dass auch immer wieder Freund/innen von Jungscharmenschen kommen, die hier erstmals die Jungschar und die Burg kennen lernen.

In diesem Jahr war es erstmals auch so, dass die anwesenden Kinder (im klassischen Jungscharalter zwischen 8 und 14 Jahren) auch selbst einen Film gedreht haben, der dann zum Schluss des Festivals präsentiert wurde.

Einige Eindrücke gibt es hier auf den Fotos. Wer die Burg-Atmosphäre dieser tollen Woche wirklich mitbekommen will, muss selbst fahren. Nächstes Jahr zum zehnten Mal!

Die Rettung auf der Burg

Gottseidank nur sehr selten muss die Rettung auf die Burg kommen. Diese Woche war es wieder einmal so weit. Der Grund war eigentlich ein ursprünglich sehr harmloser. Ein (erwachsener) Teilnehmer hat sich beim Schuhe binden das Kreuz verrissen. Nachdem er sich aber nach 2 Stunden eher weniger als mehr bewegen konnte, mussten wir dann doch die Rettung rufen. Das nächste Spital ist übrigens Mödling, allerdings musste die Rettung diesmal bis nach Wiener Neustadt fahren, weil in Mödling kein Orthopäde Dienst hatte (und ins eigentlich nähere Wien dürfen niederösterreichische Rettungen nicht fahren).

Nach 2 Tagen konnte der Teilnehmer dann – wieder halbwegs – hergestellt das Spital verlassen.

Grundkurs ist super

Gestern habe ich gepostet, dass es schwer ist, schriftlich zu vermitteln, wie begeistert die Teilnehmer/innen des Grundkurses waren. Deswegen haben wir auch zwei kurze Videos aufgenommen, damit die Teilnehmer/innen das mit eigenen Worten ausdrücken können:

Das war der 1. Grundkurs

Heute ist Sonntag und ich bin endlich dazu gekommen, einige Fotos vom 1.Grundkurs auf die Homepage zu stellen. 29 Jungschar- und Minigruppenleiter/innen waren letzte Woche hier auf der Jungscharburg Wildegg und haben die Zeit sehr genossen, auch wenn es natürlich nicht unanstrengend war so viele neue Dinge zu hören, selbst auszuprobieren und gemeinsam zu diskutieren.

In Worten zu beschreiben, wie es war ist sehr schwierig, aber die Worte „toll“, „super“, „cool“, „wahnsinnig viel gelernt“ waren bei den Abschlusskommentaren viele dabei.

Wer wissen will wie es wirklich, probiert es am besten selbst. Die nächsten freien Plätze gibt es in den Semesterferien.

Die Grundkurse beginnen

Offiziell beginnen die Grundkurse erst am Samstag. Für viele von uns beginnen sie aber eigentlich schon am Dienstag vor dem ersten Kurs. Denn da startet die Herräumzeit. Und das ist ganz schön viel Arbeit. Einerseits müssen wir jede Menge Materialien vom Jungscharbüro nach Wien bringen. Und andererseits die Burg so herrichten, dass sie für die Grundkursteilnehmer/innen möglichst attraktiv und einladend aussieht.

Dazu zählen nicht nur die Matratzen im Gruppenraum um bequem sitzen zu können, sondern auch der große Behelfsstand im Kaffeezimmer oder der gemütliche Teil im Rittersaal. Und da wir hier mehr als einen Monat quasi unser „Hauptquartier“ haben übersiedeln natürlich auch Computer etc. aus dem Büro (und wollen in den 2. Stock geschleppt werden, was wir natürlich mit Freuden tun, wie das Foto vom Lisi und Marco zeigt).

Eine besondere Herausforderung ist auch noch die Essenlogistik. Nachdem wir möglichst fair und regional und auch saisonal passend einkaufen und kochen wollen teilt sich das auf viele verschiedene Einkäufe auf. Der Großeinkauf wird natürlich beim Metro gemacht, anders geht es logistisch und auch finanziell nicht. Was es beim Metro in kleinen Mengen nicht gibt, wird dann noch beim Hofer und Merkur besorgt. Getränke werden uns jede Woche von einer kleinen Firma, Schandl aus Preßbaum, geliefert. Das täglich Brot, die Semmeln, das Fleisch und die Milch werden vom lokalen „Kaufhaus Sereda“ aus Sulz gebracht.

Das Gemüse wird einmal in der Woche von der Firma Bio-Mitter aus Breitenfurt geliefert. Vieles was im fairen Handel erhältlich ist, vom Kaffee über die Schokolade bis zum Guranito kaufen wir vorher in Wien. Und was dann an Kleinzeugs noch immer fehlt wird täglich beim Billa in Gaaden nachgekauft.

Also ein ziemlicher Aufwand, das meiste davon ehrenamtlich koordiniert, aber wir machen es gerne weil wir nachhaltiges Leben nicht nur am Grundkurs propagieren wollen, sondern es auch leben, einfach aus unserem Verständnis heraus wie sich Christentum in dieser Welt manifestiert.

Und spätestens am Freitag Abend strahlt die Burg dann ihr sommerliches Bild aus für viele neue Gruppenleiter/innen, die wir in den nächsten Wochen begrüßen dürfen.

Sommerzeit – ruhige Zeit?

Für viele Menschen ist der Sommer eine Zeit der Erholung und Entspannung. Bei uns in der Jungschar-Diözesanleitung ist das etwas anders. Da ist gerade im Sommer Hochbetrieb.

Schwerpunkt sind natürlich die drei Grundkurse (leider schon ausgebucht) und die Wilddays (noch Restplätze vorhanden), das Treffen von aktiven und ehemaligen Jungscharmenschen, diesmal zum Schwerpunkt Utopia. Dafür gilt es natürlich jetzt viel vorzubereiten, von Anlagen bis zu Materialien und dem Fertigstellen der letzten Unterlagen. Und bevor die Kurse beginnen können heißt es noch eine Woche Arbeit um die Burg herzurichten.

Das ist aber bei weitem nicht alles: Das kumquat, das Anfang September erscheint muss fertig werden und ins Layout, das Boarding now mit seinen vielen Workshops und dem Fest wird vorbereitet und dann haben wir uns für diesen Sommer noch eine Extraarbeit überlegt. Im September soll endlich die rundum erneuerte und erweiterte Homepage Online gehen und die müssen wir auch noch fertig programmieren und füllen.

Uns wird also nicht fad, trotzdem schafft es der eine und die andere noch dazwischen auf Jungscharlager zu fahren und sogar eine Woche Urlaub zu machen. Wir hoffen, dass es bei euch etwas weniger hektisch abgeht.

Schnitterhäuschen abgerissen

Schon seit Jahrzehnten ist das Schnitterhäuschen – rechts vor der Burg – in einem schlechten Zustand. Inzwischen war die Bausubstanz in einem Zustand, das eine Sanierung nicht mehr möglich war. Daher haben wir es in den letzten Tagen Wochen abreißen lassen müssen. An dieser Stelle wird ein Parkplatz entstehen. Unser Ziel ist es, mittelfristig die Parkplätze vor der Burg auf diesen neuen Parkplatz zu verlagern, um den Platz vor der Burg für Aktivitäten der MieterInnen frei zu halten (Spiele, …).

Insgesamt haben wir in den letzten Jahren viel Zeit mit diesen Überlegungen verbracht und glauben nun die richtige Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn viele der neue Anblick auf’s Erste irritieren wird und manche natürlich zurecht auch dem alten Haus nachtrauern.

Hier gibt es einige Bilder vom Abriss:

Grundkursteamklausur

An diesem Wochenende hat sich das ganze Grundkursteam, das heißt alle Menschen, die in diesem Sommer bei einen Grundkurs im Leitungsteam sind auf die Burg Wildegg begeben um dort gemeinsam zu planen und zu diskutieren.

Im letzten Jahr haben wir ja den 4.Grundkurs nach einem neuen Konzept gemacht, dass dieses Jahr auf allen Kursen als Basis dient. Daher gibt es noch viel gemeinsam zu diskutieren und anzupassen. Und dafür reichen die Besprechungen, die wir als Grundkursteam ca. alle 2 Monate machen leider nicht aus.

Schwerpunkt auf der Klausur war diesmal die Spielpädagogik, wo wir gemeinsam gespielt aber auch inhaltlich viel diskutiert haben. Dann ging es noch um das Thema „Christ/in sein“ und um viele organisatorische und strukturelles Fragen.

Es  war sehr intensiv, aber wir freuen uns jetzt schon alle auf den Sommer, wo wir die ganzen Konzepte mit den Grundkursteilnehmer/innen umsetzen können.